Nach Tierskandal auf Milchhof

Kaniber: "Betriebsgröße nicht entscheidend"

Bayerns Landwirtschaftsministerin Kaniber zeigt sich geschockt über die Tierquälerei auf einem Milchviehhof mit rund 1.800 Kühen in Bad Grönenbach.

Entsetzt über die Zustände auf einem Milchviehhof im Allgäu zeigte sich Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU): "Wenn man sich die Bilder vor Augen hält, ist man einfach sprachlos", sagte sie bei der BR-Sendung "jetzt red i".

Kaniber gab aber zu bedenken, dass für sie die Größe der Herde nicht der ausschlaggebende Faktor sei: "Ich glaube aber, dass der größte und wichtigste Tierwohlfaktor der Mensch ist. Es hängt immer davon ab, wie ein Betriebsleiter mit seinen Mitarbeitern dieses Herdenmanagement führt. Natürlich ist es so: Große Herden sind schwieriger zu führen und machen mehr Arbeit. Aber alle Betriebe über einen Kamm zu scheren, ist der undifferenzierte Ansatz."

Laut der Ministerin gibt es in Bayern nur fünf Milchviehbetriebe mit mehr als 500 Tieren. Sie hoffe, diese Bilder in keinem weiteren Stall Bayerns so wiederfinden zu müssen. Die Grünen-Abgeordnete Gisela Sengl bestätigte, dass Tierschutzprobleme nichts mit der Größe zu tun hätten, sondern mit der Haltung durch den Landwirt. Sie verwies darauf, dass drei der fünf größten Milchviehbetriebe Bayerns im Unterallgäu zu finden seien.


Diskussionen zum Artikel

von Bernd Croonenbroek

Die Grünen !!!

"Die Grünen-Abgeordnete Gisela Sengl bestätigte, dass Tierschutzprobleme nichts mit der Größe zu tun hätten" Sie hat zwar recht, aber als wenn die Grünen von Landwirtschaft irgendwelche Ahnung hätten !!!

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