Düngeverordnung

Kaniber fordert Übergangsfrist bis 2021

Die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber will im Bundesrat beantragen, dass die neue Düngeverordnung erst am 1. Januar 2021 in Kraft tritt.

„Die Landwirte sollten die Vorgaben der neuen Düngeverordnung erst ab 2021 anwenden müssen. Damit bekämen sie in diesen Krisenzeiten ausreichend Zeit für die notwendigen betrieblichen Anpassungen“, sagte Kaniber. Bayern wird im Bundesrat beantragen, dass die neue Verordnung erst am 1. Januar 2021 in Kraft tritt. Kaniber erwartet eine breite Unterstützung des Antrags durch andere Bundesländer.

Erst Corona-Krise bewältigen

„Jetzt müssen wir uns voll und ganz auf die Bewältigung der Corona-Krise konzentrieren“, sagte Kaniber. Deshalb sei eine Übergangsfrist für die Landwirtschaft von grundlegender Bedeutung. „Zusätzliche Einschränkungen zum jetzigen Zeitpunkt überlasten die Betriebe. Dies wäre ein kaum erklärbarer Widerspruch zu Einstufung der Landwirtschaft als systemrelevant. Wir brauchen jetzt pragmatische Lösungen, um die landwirtschaftliche Erzeugung am Laufen zu halten“, sagte Kaniber.

Gemeinsamer Brief nach Brüssel

Kaniber hat sich mit Ressortkolleginnen und Kollegen aus Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen auch an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gewandt. In einem gemeinsamen Brief machen die Agrarminister auf die dramatische Situation der Landwirtschaft aufmerksam und fordern eine flexible Reaktion der EU-Kommission auf diese Ausnahmesituation.

Die landwirtschaftlichen Betriebe seien zum Beispiel jetzt voll gefordert, um Saisonarbeitskräfte zu bekommen, damit sie ausreichend und sicher Lebensmittel produzieren könnten, betonte die Ministerin.

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Diskussionen zum Artikel

von Andreas Gerner

Das musste ich gestern der Kaniber schreiben. Es ging nicht anders: Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Sehr geehrte Frau Kaniber und Kolleg*innen, Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Ein Todesurteil mit davor ... mehr anzeigen

von Willy Toft

Was will man uns damit sagen? Richtig, die DüV kommt, ohne Ursachenforschung!

Da werden Zahlen mit Aufschlägen untermauert, und gemutmaßt, dass eine Meßstelle für 100.000 ha völlig ausreicht, damit man sich ein Bild von der Lage machen kann! Seit 12 Jahren wird immer nur auf die "belasteten Messstellen" verwiesen, die es immer noch nicht geschafft haben, ... mehr anzeigen

von Harald Finzel

Frau Kaniber, was soll der Blödsinn? Wollen Sie diese Sippenhaft wirklich unterstützen?!?

Durch die Bank wurde von Politikern bis hinauf zur aktuellen Bundeslandwirtschaftsministerin gebetsmühlenartig wiederholt, dass nur diejenigen Betriebe sanktioniert werden sollen, die die Nitratbelastungen im Grundwasser verursachen. Wenn ich mich recht erinnere, haben auch Sie, Frau ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Anbiedern,

wie ihr Chef !

von Martin Schmidt

Verschieben

Die Abstimmung über die DÜVO muss verschoben werden. Alles andere verkennt die momentane Situation. Sprecht eure Landesregierung kurzfristig darauf an! Erhöht den Druck!

von Martin Schmidt

Verschieben

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von Gerd Uken

Kein Wort mehr das die DüVo auf falschen

Zahlen beruht u. ach wie nett das man die De MiniMi Regelung auf 50.000€ in drei Jahren anheben will. Wir müssen so dankbar sein auf diese Frau( Ironie off). Sie wollen es nicht begreifen und fahren eine Systemrelevante Landwirtschaft vor die Wand.

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