Lebensmittelverschwendung

Kaniber: Mehr Respekt für die Landwirte bitte!

Dass die Verschwendung von Lebensmitteln nicht nur eine Frage der Werte ist, sondern auch ein ökonomisches Problem, war Thema einer Aktionswoche in Bayern.

„MehrWertschätzung für Lebensmittel - und mehr Respekt für diejenigen, die sie erzeugen, unsere Landwirte“ hat Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber anlässlich der Aktion „Wir retten Lebensmittel“ gefordert, die sie gemeinsam mit dem Verein „FoodsharingMünchen mit angrenzenden Kreisen" in der vergangenen Woche in München durchgeführt hat.

Ab Montag fuhr ein Foodtruck insgesamt fünf Tage lang durch München, um die Konsumenten für einen verantwortlichen Umgang mit Lebensmitteln zu sensibilisieren. Der Imbisswagen machte an belebten Plätzen Station und verteilte Lebensmittel, die laut Kaniber zuvor vor der Tonne gerettet worden waren. Zudem gab es Tipps zum Umgang mit Lebensmitteln.

Wie Kaniber berichtete, gehen im Freistaat jedes Jahr schätzungsweise rund 1,3 Mio. t Lebensmittel verloren, der größte Teil davon in privaten Haushalten. „Es darf nicht sein, dass so viel in die Tonne geworfen wird“, unterstrich die Ministerin. Jeder könne einen Beitrag dazu leisten, damit sich das ändere. Die Wertschätzung für Lebensmittel sei nicht nur eine Frage der Werte, sondern auch ein ökonomisches Problem. Lebensmittelverschwendung vernichte Ressourcen. AgE

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Artikel geschrieben von

Silvia Lehnert

Redakteurin SÜDPLUS

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Diskussionen zum Artikel

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von Adolf Bauer

Respekt

Wenn sie soviel Respekt vor den Landwirten hat, wie ihr Chef, der machtgeile Markus Söder, dann also Null. Dieser Grünenrechtsüberholer hat die bayerischen Bauern fallengelassen wie eine heisse Kartoffel. Respekt!?

von Bernd Croonenbroek

das Interesiert die Verbraucher nicht !!!

Hauptsache billig essen und drei mal im Jahr in Urlaub fahren. Ach ja und einmal für die Bienenrettung Unterschreiben für´s gute gewissen !!!

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