Gewässerrandstreifen gemäß Volksbegehren

Kommentar: "Behördenfehler nicht zu Lasten der Bauern!" Premium

Mit groben Fehlern in den Karten zu Gewässerrandstreifen haben die bayerischen Behörden die Bauern verunsichert. Müssen sie den Fehler am Ende ausbaden?

Bayerns Bauern dürfen durch das Volksbegehren künftig 5 m breite Randstreifen um Gewässer nicht mehr ackerbaulich nutzen. Die Fehler der Behörden bei der Gewässerkartierung kommentiert Klaus Dorsch, Redaktionsleiter top agrar Südplus:

Annehmen, verbessern, versöhnen: Mit dieser Strategie versuchte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in diesem Sommer, den Landwirten das Volksbegehren Artenvielfalt schmackhaft zu machen. So richtig gelungen ist das nicht. Auch deshalb, weil die Staatsregierung bei den Vorgaben für die Bauern zum Teil noch eins drauf gesetzt hat.

Ähnliches droht nun bei der Ausweisung der Gewässer, an denen die im Volksbegehren festgeschriebenen 5 m breiten Randstreifen liegen sollen. Die Wasserwirtschaftsverwaltung hat im November ihre Kartierung der Gewässer ins Internet gestellt – und bei...

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Artikel geschrieben von

Klaus Dorsch

Redaktionsleiter SÜDPLUS

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Diskussionen zum Artikel

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von Karlheinz Gruber

Nur ein vorgeschmack auf das was jetzt kommt

Denn die ziehen vor den Wahlen alle Register. Will doch die schwarze Seite beweisen, wie grün sie doch sind. Und vorallem, es kostet den Verbraucher keinen Cent diese Umweltauflagen. Daher wird da noch einiges enteignet.... Und in den Städten, an den Flüssen, wird keiner merken was für Auflagen dort eigentlich zu gelten haben. Gleichheit sieht anders aus.

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