Bayern

Kooperationen von Bauern und Imkern ausgezeichnet

Ministerin Michaela Kaniber gab die Gewinner von "Landwirt.Imker.Miteinander" bekannt. Die Gemeinde Zandt in der Oberpfalz hat die Nase vorn und gewinnt 4000 Euro Preisgeld.

Unter dem Motto „Landwirt.Imker.Miteinander“ hat die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber nach beispielhaften Kooperationen von Imkern und Bauern gesucht. Die besten hat die Ministerin am Freitag in Zandt bekanntgegeben: Den ersten Preis in Höhe von 4.000 Euro erhielt die Gemeinde Zandt in der Oberpfalz. Jeweils 2.000 Euro Preisgeld bekommen Holzheim im Landkreis Dillingen an der Donau und Stierberg im Landkreis Mühldorf am Inn, das „Gut Mergenthau“ im Landkreis Aichach-Friedberg wird mit einer Belobigung ausgezeichnet.

Wahre Teamarbeit

„Alle Projekte zeigen ein unglaubliches Engagement für die Biodiversität. Landwirte, Imker und andere Akteure arbeiten hier vorbildlich zusammen – eine wahre Teamarbeit“, sagte die Ministerin bei der Überreichung des Siegerpreises in Zandt. Die anderen Auszeichnungen werden von den zuständigen Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten überreicht.

Ziel der Aktion war es, neue Ideen für mehr Biodiversität in Feld und Flur bekannt zu machen. Die ausgezeichneten Beispiele sollen andere Imker und Landwirte zum Nachmachen anregen. Insgesamt wurden 23 Bewerbungen eingereicht, die von einer Jury aus Fachleuten der Landwirtschaft, des Naturschutzes und der Imkerei beurteilt wurden.

Beim Siegerprojekt in der „blühenden Gemeinde“ Zandt haben 20 Landwirte, vier Imker, Jägerschaft, Gemeinde, Vereine und Bürger rund 30 Hektar Blühflächen angelegt. Auch in Holzheim und Stierberg wird seit vielen Jahren ein besonders erfolgreiches Miteinander von Bauern, Imkern, Bürgerschaft, Gemeinde, Vereine und Gewerbe gepflegt. In Mergenthau wird eine zehn Hektar große Christbaum-Kultur besonders insektenfreundlich bewirtschaftet. „Solche Kooperationen mit so vielen Akteuren sind echte Leuchttürme für ganz Bayern“, sagte die Ministerin.