Ganz persönlich

Kreisbäuerin Monika Mayer: „Mein Glas ist meist halb voll“ Premium

Die Bio-Bäuerin lebt ihren Lebenstraum auf dem Hof und hat sich mit Herzblut am Runden Tisch zum Volksbegehren in Bayern engagiert. Was bleibt ihr von dieser Erfahrung?

Frau Mayer, Sie haben sich wie kaum jemand sonst aus dem Berufsstand am Runden Tisch zum bayerischen Volksbegehren engagiert. Welche Erfahrung nehmen Sie daraus für Ihr Leben mit?

Monika Mayer: Wenn Ideologie außen vor bleibt und die unterschiedlichen Belange auf der fachlichen Ebene sachbezogen in den Blick genommen werden, ist ein echtes Ringen um Lösungen möglich. Politisches Ränkespiel ist kontraproduktiv, wenn es darum geht, tragfähige, nachhaltige Lösungen zu finden. Söders „Durchwinken“ des Volksbegehrens zu Beginn der Arbeitsgruppenphase ist juristisch zwar möglich, aber eines Demokraten unwürdig.

Würden Sie im Nachhinein dabei etwas anders angehen?

Mayer: Ich würde z. B. die Bioverbände mehr fordern, denn deren Auftreten fand ich als Biobäuerin schwach....

Verpassen Sie nichts mehr!

Erhalten Sie Zugriff auf diesen und alle weiteren relevanten Beiträge sowie auf unsere exklusiven Newsletter. Testen Sie jetzt ganz unverbindlich.

30 Tage kostenlos testen
Mehr erfahren

Die Redaktion empfiehlt

Längst nicht nur die Folgen des Volksbegehrens und des Eckpunktepapiers machen den Bauern im Südwesten Sorgen. Wie geht es für die Familienbetriebe weiter, Minister Hauk?

1 500 Kandidatinnen bewarben sich für den bayerischen Jungbauernkalender – Stephanie König schaffte es ins Shooting. Die 22-Jährige steht hinter der Botschaft des Kalenders.


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen