Kommentar

Macht es wie die Österreicher!

Eine Dauerlösung sind die Dürre-Notstandsbeihilfen nicht. Zum einen sind es viele Landwirte leid, immer wieder als Bittsteller aufzutreten. Zudem ist die gesellschaftliche Akzeptanz für solche Maßnahmen sehr begrenzt, wie die Diskussionen um die Dürrehilfe des Bundes gezeigt haben.

Ein Kommentar von Klaus Dorsch, SÜDPLUS:

Das Jahr 2018 hat brutal vor Augen geführt, wie abhängig die Landwirte vom Wetter sind. Die traurige Bilanz: dürrebedingte Ernteausfälle von 2,5 Mrd. €. Der Bund gewährt zwar eine Dürrehilfe. Aber die Hürden dafür sind hoch. Antragssteller müssen sprichwörtlich die Hosen herunterlassen und ihre Existenzgefährdung nachweisen.

Unbürokratischer läuft die bayerische Dürrehilfe ab. Futterbaubetriebe in den beihilfeberechtigten Regionen – das sind rund zwei Drittel aller bayerischen Landkreise – bekommen für einen bestimmten Zeitraum Grund-futterzukäufe zu 50 % erstattet.

Eine Dauerlösung sind die Notstandsbeihilfen aber nicht. Zum einen sind es viele Landwirte leid, immer wieder als Bittsteller aufzutreten. Zudem ist die gesellschaftliche Akzeptanz für solche Maßnahmen sehr begrenzt, wie die Diskussionen um die Dürrehilfe des Bundes gezeigt haben.

...