Baden-Württemberg

MLR: Neuer Mann für die Abteilung Landwirtschaft

Als neuen Leiter der Abteilung Landwirtschaft im MLR in Stuttgart führte Minister Peter Hauk heute Dr. Konrad Rühl in sein Amt ein.

Als souverän, verlässlich und bestens vernetzten Fachmann bezeichnet Landwirtschaftsminister Peter Hauk den neuen Mann an der Spitze der Landwirtschaftsverwaltung in Baden-Württemberg. Dr. Konrad Rühl wurde heute als Nachfolger von Joachim Hauck in Stuttgart offiziell in sein Amt eingeführt. Er werde an maßgeblicher Stelle die Geschicke der heimischen Landwirtschaft mitgestalten, so Hauk in seiner Rede.

Langjährige Verwaltungskarriere

Rühl stammt aus dem Rhein-Neckar-Kreis, hat in Hohenheim Agrarwissenschaften studiert und anschließend promoviert. In der Landwirtschaftsverwaltung war Dr. Rühl zunächst in Heilbronn und Weinsberg tätig und wechselte 1995 in das MLR zum damaligen Weinbaureferat. Weitere berufliche Stationen waren Tätigkeiten im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Jahr 1997 sowie die Leitung des Staatlichen Weinbauinstituts in Freiburg von 1999 bis 2004. Seit 2004 ist Dr. Rühl Leiter des Referates Garten-, Obst- und Weinbau im MLR und seit 2013 auch stellvertretender Abteilungsleiter Landwirtschaft.

Besondere Herausforderungen warten

„Konrad Rühl konnte in seiner langjährigen und vielfältigen beruflichen Laufbahn seinen Fleiß, sein besonderes Fachwissen und seine Entscheidungskraft auf verschiendenen Positionen unter Beweiß stellen. Konrad Rühl ist ein Kenner der Branche und als Experte weit über die Grenzen des Landes hinaus geschätzt und gefragt“, betonte der Minister.

Er freue sich auf die Zusammenarbeit betonte aber gleichzeitig, dass auf die Landwirtschaftsverwaltung in den nächsten Monaten und Jahren große Herausforderungen zukommen. "Die neue GAP, das Volksbegehren und der Klimwandel stellt die Landwirtschaft, aber vor allem unsere Bauern vor Aufgaben, die wir nur Hand in Hand lösen können."

Dazu brauche man an der Spitze der Verwaltung Menschen, die fachliche Erfahrung, aber auch menschliches Gespür und praktisches Denken verbinden könnten. "Dies wird uns mit dem künftigen Abeilungsleiter gelingen“, ist sich Hauk sicher.

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Artikel geschrieben von

Silvia Lehnert

Redakteurin SÜDPLUS

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Diskussionen zum Artikel

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von Rudolf Rößle

Dr. Konrad Rühl

Seine Hauptaufgabe wird das Volksbegehren sein. Die Unterschriftsliste liegt jetzt im Rathaus aus und im Gemeindeblatt hört es sich ( Inhalt des Volksbegehren) wie eine Lobeshymne an, die man auf jeden Fall unterschreiben muss. Die Unterschriftenzahl wird einfach zu erreichen sein. Wie reagieren nun Kommunen und verarbeitendes Gewerbe darauf? Bei dieser Auslegung wird in Milchviehregionen der Bedarf an Biomilchverarbeitung rasant steigen. Viele Betriebe werden aber die Biolandkriterien nicht erfüllen können. Es braucht rasche Gespräche und Lösungen. Bei Erfolg wird es die Landwirtschaft die wir in unserer Region kennen in Frage gestellt, bzw. nicht mehr realisierbar sein.

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