SOKO Tierschutz-Aufdeckung

Nach Tierschutzskandal: Allgäuer Landräte wehren sich Plus

Nach dem ARD-Bericht über einen Milchviehbetrieb in Bad Grönenbach standen auch die Veterinärämter in der Kritik. Die Landräte haben eine klare Antwort darauf.

Vier Allgäuer Landräte reden Klartext: „Tatsache ist - und da gibt es nichts zu beschönigen - dass unsere Veterinärämter hinsichtlich ihrer personellen Ausstattung vom Umweltministerium seit Jahren kläglich im Stich gelassen werden“ schreiben Hans-Joachim Weirather (Unterallgäu), Maria Rita Zinnecker (Ostallgäu), Anton Klotz (Oberallgäu) und Elmar Stegmann (Landkreis Lindau) dem bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber.

Gleichzeitig brechen sie eine Lanze für die Bauern: Leidtragende der aktuellen Diskussionen seien „die vielen landwirtschaftlichen Betriebe, die seit Generationen mit viel Herzblut, Sachverstand und Tierliebe geführt werden“.

Tatenlos zugesehen?

Insbesondere die Veterinäre am Landratsamt Unterallgäu waren in die Kritik geraten, nachdem die SOKO Tierschutz Aufnahmen von einem Milchviehbetrieb in dem Kreis veröffentlicht hatte. Das Amt habe lange von den Tierschutzverstößen gewusst und nichts...

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Wenn Tierschutzverstöße erst durch illegale Videoaufnahmen aufgedeckt werden stehen Amtstierärzte in der Kritik. Was sich ändern muss erklärt Dr. Holger Vogel im Interview mit top agrar.


Diskussionen zum Artikel

von Hans Nagl

Wir brauchen nicht mehr Veterinäre.

Mann braucht nur die unsinnigen Ohrmarkenkontrollen einstellen. Wir können doch sowieso kein Tier ohne Marke verkaufen.

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