Baden-Württemberg

Neue Studie: Jugend im Ländlichen Raum

Eine neue Studie erfasst die Lebenswirklichkeiten der Jugend im Ländlichen Raum Baden-Württembergs. Dabei stehen die Bedürfnisse der Jugendlichen im Fokus.

Den Auftakt für die von der Jugendstiftung Baden-Württemberg durchgeführte Erhebung bilden fünf Fokusgruppen, die online stattfinden. Engagierte aus der Jugendfeuerwehr, Vertreter der Landjugend, Studierende mit Wurzeln im Ländlichen Raum und andere junge Menschen sprechen miteinander über ihre Lebenswirklichkeit und Wünsche. In der abschließenden Fokusgruppe tauscht sich Minister Hauk persönlich mit Jugendlichen über deren Positionen aus.

Leben auf dem Land attraktiv machen

„Junge Menschen sind eine entscheidende demografische Gruppe für die Zukunft unserer Ländlichen Räume. Deshalb stellen wir nun im Rahmen einer Studie die Bedürfnisse und Perspektiven der Jugendlichen in den Fokus und fragen nach aktuellen Lebenssituationen, Zukunftsplänen und Mobilität. Ziel ist es, auf Grundlage der Ergebnisse jugendgemäße Lösungsansätze für ein attraktives Leben auf dem Land zu entwickeln“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Hauk erhofft sich von der Jugendstudie wertvolle Erkenntnisse, um künftig Förderprogramme und Konzeptionen besser auf die Bedürfnisse junger Menschen abzustimmen.

Gruppendiskussionen mit Jugendlichen

Für Sophia Hiss, Studentin in Freiburg und ursprünglich aus Eschbach, ist das lebendige Vereinsleben ein großer Vorteil beim Leben im Ländlichen Raum. Für sie gehe das Engagement jedoch nicht über die Vereine hinaus. Es gebe zu wenig Möglichkeiten, sich beispielsweise auf kommunalpolitischer Ebene einzubringen.

Solche Einschätzungen sind nach Aussage von Wolfgang Antes, Geschäftsführer der Jugendstiftung Baden-Württemberg, hilfreich, um die Bedürfnisse von jungen Menschen im Ländlichen Raum zu verstehen und richtig erfassen zu können: „Über den ersten Teil der Studie – die Gruppendiskussionen mit Fokusgruppen – stellen wir sicher, dass die Themen der anschließenden quantitativen Erhebung auch wirklich die sind, welche die Jugendlichen bewegen.“

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