Gewässerrandstreifen

Obstbau: Werden jetzt Plantagen am Bodensee gerodet? Premium

Für einige Obstbauern in Oberschwaben und am Bodensee kommt es jetzt in Sachen Gewässerabstände noch dicker als für Ackerbauern, die 5 m einhalten müssen. Denn laut Wassergesetz Baden-Württemberg stehen rund 135 ha Obstplantagen zu nah an Gewässern.

Für einige Obstbauern in Oberschwaben und am Bodensee kommt es jetzt in Sachen Gewässerabstände noch dicker als für Ackerbauern, die 5 m einhalten müssen. Denn laut Wassergesetz Baden-Württemberg stehen rund 135 ha Obstplantagen zu nah an Gewässern. Das teilten die zuständigen Landratsämter Ravensburg und Bodenseekreis auf Anfrage von top agrar-Südplus mit.

Da Obstplantagen im Wassergesetz als bauliche Anlagen im Außenbereich gelten würden, sei laut der beiden zuständigen Landratsämter Ravensburg und Bodenseekreis ein Abstand von 10 m zu Gewässern mit wasserwirtschaftlicher Bedeutung einzuhalten. Seit dem 1.3.2010 dürfe außerdem im 10 m-Gewässerrandstreifen keine Neupflanzung von nicht standortgerechten Bäumen und Sträuchern erfolgen. Und dazu zählten auch Pflanzungen in Raumkulturen, d.h. Intensivobstanlagen.

Grund für die jetzige Diskussion und eine flächendeckende Erhebung der Abstände zu Gewässern in den beiden Landkreisen ist offenbar eine Studie aus der ...

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Artikel geschrieben von

Silvia Lehnert

Redakteurin SÜDPLUS

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