Aus der Wirtschaft

Brandschutz

Brandmelder für den Stall

In staubiger Umgebung funktionieren viele Rauchmelder nicht einwandfrei. Der schwäbische Hersteller Telenot schafft jetzt Abhilfe.

Die Telenot Electronic GmbH aus Aalen in Baden-Württemberg erweitert ihre Produktpalette um ein neues Rauchansaugsystem (RAS).

Das System zur Brandfrüherkennung konizpierte der Hersteller speziell für den Einsatz in Umgebungen mit hoher Staubbelastung. Vor allem in Bereichen, in denen es um den Schutz von Tierbeständen und Landtechnik geht, spiele die Technik ihre Vorteile aus, verspricht Telenot. Denn in Stallgebäuden, Strohlagern und Maschinenhallen komme es mit herkömmlichen optischen Rauchmeldern häufig zu Störungen und Fehlauslösungen.

Über ein dünnes, einfach zu verlegendes Rohrsystem an der Decke sauge das System "Grizzle" ständig Umgebunsluft an und leite diese zu einem zentralen Ansaugrauchmelder. Dort werde die Luft durch eine Sensorkammer geführt, in der auch kleinste Rauchpartikel erkannt werden, wie sie z.B. bei einem Schwelbrand entstehen. Ein spezieller Filter scheidet zuvor Staub und andere Gase ab, damit diese Erkennung zuverlässig und störungsfrei erfolgt.

Im Alarmfall erfolgt warnt das System per Telefon und optional über optische und akustische Warnmelder am Gebäude.

Stromverbrauch und Preis

Laut Hersteller liegt der Stromverbrauch des Geräts bei ca. 900 bis 1.000 Kilowattstunden pro Jahr. Als Kosten für das Gerät sowie für die Installation in einem Rinder- oder Pferdestall gibt Andreas Gschwinder, Fachvertrieb Rauchansaugsysteme bei Telenot, den hohen vierstelligen bis niedrigen fünfstelligen Bereich an. Man könne den Betrag aber durch viel Eigenleistung beim Einbau deutlich senken.

Die Redaktion empfiehlt

Im Saalekreis haben von Dienstag bis Sonntag 4.500 Strohballen gebrannt. Auch eine benachbarte Scheune ging in Flammen auf. Ätzender gelber Rauch verletzte mehrere Feuerwehrleute. Analysen laufen.

Management & Politik / News

20 Rinder verenden bei Stallbrand

vor von Alfons Deter

In Boxberg-Unterschüpf sind am späten Mittwochnachmittag 20 Bullen bei einem Stallbrand verendet. Nach Polizeiangaben wurde ein Mensch bei dem Versuch, die Tiere zu retten, leicht verletzt. Die ...

Benzin, Diesel, Heizöl oder Gas werden teurer

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.

Artikel geschrieben von

Claus Mayer

Redakteur SÜDPLUS

Schreiben Sie Claus Mayer eine Nachricht


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich einloggen um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen