Baden-Württemberg

Start der MLR-Kampagne „Wir versorgen das Land“

Eine neue Kampagne des Stuttgarter Landwirtschaftsministeriums stellt die Leistungen der Bauern und der Ernährungswirtschaft in den Mittelpunkt.

Anlässlich der gestern gestarteten Kampagne des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) „Wir versorgen unser Land“, betonte Landwirtschaftsminister Peter Hauk die große Verantwortung, die die heimische Ernährungswirtschaft sowie das Handwerk, die Ernährungsindustrie und viele Genossenschaften aktuell tragen.

Das Ministerium hat die Kampagne „Wir versorgen unser Land" ins Leben gerufen, um gezielt die Menschen hervorzuheben, die täglich dafür arbeiten, die Menschen mit vielfältigen Lebensmitteln zu versorgen. Corona mache deutlich, dass die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln auch zu den Standortvorteilen von Wirtschaftsregionen zähle, so Peter Hauk.

Viele Partner beteiligt

„Sie alle haben unseren Dank und Wertschätzung verdient“, sagte der Minister bei der Vorstellung der Kampagne, die unter dem Dach der Regionalkampagne „Natürlich. VON DAHEIM“ läuft. Partner sind der Landesbauernverband (LBV), der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband (BLHV), der Genossenschaftsverband Baden-Württemberg (Geno BW), das BW-Team von Land schafft Verbindung (LsV), die Maschinenringe, sowie der Maschinenring Tettnang mit den Bodenseebauern.

Zuspruch vom Bauernpräsidenten

„Unsere Bauernfamilien machen weiter und produzieren für unsere Mitbürger auch während der Krise qualitativ hochwertige Lebensmittel aus Baden-Württemberg. Wir Landwirte erfahren momentan viel Zuspruch und Wertschätzung für unsere Arbeit. Das honorieren die Bürgerinnen und Bürger verstärkt mit ihrem Einkauf in den Hofläden, den Automaten oder Verkaufsständen. Die Kampagne „Wir versorgen das Land“ stellt unsere Erzeuger in den Fokus und gibt unserer multifunktionalen Landwirtschaft ein Gesicht“, sagte Joachim Rukwied, Präsident des Landesbauernverbandes (LBV).

Mehr Wertschätzung für regionale Produkte

„Die Wertschätzung für unsere heimische Landwirtschaft, ihre Produkte sowie ihre Erzeuger- und Vermarktungsgenossenschaften hat in den vergangenen Wochen spürbar zugenommen. Das ist ausgesprochen erfreulich“, sagt auch Dr. Roman Glaser, Präsident des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands (BWGV).

Landwirte im Mittelpunkt

Auch das Baden-Württemberg-Team von „Land schafft Verbindung“ steht hinter der Kampagne: „Wir von LsV sind ganz besonders stolz auf diese Kampagne, die den hohen Stellenwert von Landwirten aus Baden-Württemberg in den Mittelpunkt stellt – denn wir haben ihren Start mit angestoßen. Regionale Vermarktung ist wichtig, um Familienbetriebe zu stärken und zu erhalten. Derzeit werden die Menschen durch Covid-19 für den hohen Stellenwert der Landwirte sensibilisiert, die Bevölkerung im Land achtet nun mehr darauf, wo ihre Lebensmittel herkommen und vor allem wie sicher die Versorgung dieser ist. Diese Sicherheit können nur wir, Landwirte aus dem Ländle, garantieren“, sagt Alexander Kern von LsV.

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Land- und Forstwirte in Baden-Württemberg können ab heute Anträge auf Corona-Soforthilfen stellen. Die Höhe des Zuschusses richtet sich auch nach der Zahl der Beschäftigten.

Im Gegensatz zu Bayern laufen die Untersuchungen auf die Blauzungenkrankheit in Baden-Württemberg an den staatlichen Veterinäruntersuchungsämtern weiter.


Diskussionen zum Artikel

von Markus Grehl

Dank vom Land

Den Dank von den Grünen mit schwarzem Anhang habe ich vor ein paar Wochen erhalten. Da ich den Mindestförderbetrag für FAKT- Maßnahmen nicht erreicht habe, bekomme ich keine Förderung für den Trichogrammaeinsatz. Danke

von H. Bogen

Bedeutet das ihre Maisanbaufläche unter 4,2 ha liegt, oder?

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