Untersteller schlägt Wolfsentnahme in FFH-Gebieten vor Plus

In die Debatte um den Wolf in Süddeutschland bringt Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller jetzt eine neue Idee, die sowohl der Weidetierhaltung als auch dem Artenschutz gerecht werden soll.

In die Debatte um den Wolf in Süddeutschland bringt Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller jetzt eine neue Idee ein, die sowohl der Weidetierhaltung und der Landschaftspflege als auch dem Artenschutz gerecht werden soll.

In einem Brief an die EU-Kommission, der Südplus vorliegt, plädiert der Minister dafür, einzelne Wölfe entnehmen zu dürfen, wenn der Erhalt eines natürlichen Lebensraumes gefährdet sei. Wenn z.B. die Beweidung in FFH-Gebieten, die erst durch diese Nutzungsform entstanden seien, wegen des Wolfes aufgegeben würden, könne das Land diese natürlichen Lebensräume und die damit vergesellschafteten Arten nicht mehr erhalten, heißt es wörtlich im besagten Brief. Ein Sprecher des Ministeriums betont gegenüber Südplus ausdrücklich, dass damit nicht nur FFH-Gebiete gemeint seien, sondern generell naturschutzfachlich hochwertige und für die Biodiversität relevante Flächen.

...


Diskussionen zum Artikel

von Gerhard Steffek

Verzogene Wohlstandsfratzen und rückgradlose Politiker -

daran krankt mittlerweile unser Land. Die verzogenen Wohlstandsfratzen wären schnell leise, müßten sie für die Schäden des Wolfes selber aufkommen. Um aber dies zu verwirklichen bräuchte es Politiker mit Arsch in der Hose, die die entsprechenden Gesetze auf den Weg bringen. ... mehr anzeigen

von Willy Toft

Deutschland kann einen Antrag bei der EU stellen, dass die Wolfsentnahme überall ermöglicht!

Warum zieren wir uns so? Haben uns die NGO`s schon so gut im Griff, dass nur noch deren ideologische Welt als Maßstab gilt? Hier wird an der Realität vorbei regiert, mit all dem Not und Elend, die der Weidetierhaltung noch drohen!

von Gerd Uken

Das gleiche

Dürfte dann ja für LSG u. Naturschutzgebiet auch gelten?!

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