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Weiden gezielter managen Premium

Aus Irland kommt ein neuer Sensor, mit dem sich Weiden teilflächenspezifisch bewirtschaften lassen. Was dahintersteckt, zeigen Dr. Jonas Weber und Prof. Martin Elsäßer, LAZBW Aulendorf.

Wer Naturschutzweiden bewirtschaftet, hat mehrere Gesichtspunkte zu berücksichtigen. Zum einen soll auf der Fläche Futter für Nutztiere erzeugt werden, zum anderen die Biodiversität und das Landschaftsbild erhalten bleiben. Wie lange und wie intensiv eine Beweidung solcher Flächen erfolgt, entscheidet der Praktiker aufgrund seiner Erfahrungswerte.

Unklar ist dabei oft, wie viele Tiere sich von einer Fläche ernähren lassen, wenn gleichzeitig die genannten Ziele erreicht werden sollen. Im Ackerbau existieren detaillierte Informationen zu den Flächen, auf die man als Hilfestellung zurückgreifen kann (z. B. Ertragskarten). Mit neuen Messeinrichtungen im Feldhäcksler kann mittlerweile auch auf Grünland- und Ackerfutterflächen eine teilflächenspezifische Ertragserfassung durchgeführt werden.

Neuer Sensor aus Irland

Für die Weide fehlen solche Techniken jedoch noch gänzlich. Insbesondere ihre teilflächenspezifische Betrachtung ist nicht möglich. Dabei sind Weideflächen in Naturschutzgebieten oftmals sehr heterogen. Detailliertes Wissen über bestimmte Bereiche würde helfen, einerseits das Weidemanagement zu optimieren und andererseits dabei naturschutzfachlich Aspekte abzudecken.

Die Firma True North aus Irland hat einen Sensor namens „Grasshopper“ entwickelt. Mit diesem Gerät kann der Landwirt den Aufwuchs auf seiner Grünlandfläche messen und erhält so wichtige Informationen für sein Weidemanagement. Bisher konnte mit einer visuellen ...

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Artikel geschrieben von

Silvia Lehnert

Redakteurin SÜDPLUS

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