Molkereien

Zott stößt Milch ab Plus

Die Privatmolkerei Zott in Mertingen braucht in Zukunft deutlich weniger Milch als geplant. Der Markt und der Strukturwandel hätten sich anders entwickelt als erwartet.

Aus diesem Grund hat Zott den Liefervertrag mit der MEG Nordbayern bereits zum 31. Dezember 2019 aufgelöst. Der MEG Rhön-Saaletal hat Zott mitgeteilt, der bis Ende 2021 laufende Vertrag werde nicht verlängert. Damit verzichtet die Privatmolkerei auf insgesamt etwa 125 Mio. kg Milch.

Als man die MEG Nordbayern 2017 aufgenommen habe, sei man, insbesondere beim Export, von steigenden Absatzmengen sowie von rückläufigen Vertragsmilchmengen durch den Strukturwandel ausgegangen, teilt Zott auf Anfrage von top agrar-Südplus mit. Diese Einschätzungen hätten sich in beiden Bereichen leider nicht bewahrheitet.

In den volumenstarken Segmenten Fruchtjoghurt und Dessert hätten sich die Absatzmengen in den letzten Jahren im Gesamtmarkt kontinuierlich nach...

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Diskussionen zum Artikel

von Andreas Christ

Führungsspitze

die Führungsspitze ist ausgewechselt und auch hier gilt, die Neigung des Betriebsleiters bestimmt den Kurs des Betriebes. wir sprechen von einer Milchsteigerung von Unter 2% aber wenn der Boss des Unternehmens nicht mehr an die Milch glaubt sondern lieber auf Streichelwahre (DEHNER ... mehr anzeigen

von Peter Guhl

Mengenplanung?

Der Sachverhalt ist ein sehr treffendes Beispiel, um die Berechtigung der Forderung nach flächendeckend verpflichtenden Milchkaufverträgen zu beweisen! In diese Verträge gehören Mengen und Preise für die Laufzeit festgeschrieben. Dann gäbe es solche "Überraschungseffekte" auf ... mehr anzeigen

von Hermann-Josef Schaller

Der Trend aus der Industrie ist jetzt auch bei den Molkereien angekommen !

Stammbelegschaft runter um Lohnkosten zu sparen und bei besserer Arbeitslage auf Leiharbeiter zurückgreifen. Die Leiharbeiter der Molkereien sind die Bauern der Meg,s die den Spotmarkt beliefern.

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