Zuchtvieh-Export in die Türkei eingebrochen Premium

Die süddeutschen Zuchtviehorganisationen vermarkten derzeit so gut wie kein Zuchtvieh mehr in die Türkei. Grund ist der Währungsverfall.

Die Nachfrage nach Zuchtvieh aus der Türkei ist nahezu eingebrochen. Zusätzlich drückt die Futternot auf den Markt. (Bildquelle: Markus Dlouhy)

Die süddeutschen Zuchtviehorganisationen vermarkten derzeit so gut wie kein Zuchtvieh mehr in die Türkei. Grund ist der dortige Währungsverfall. Das berichten übereinstimmend mehrere Verbandsvertreter gegenüber Südplus. "In den vergangenen Jahren ging fast die Hälfte der Drittlandsexporte in die Türkei, im Juli und August waren es nur noch 11 %. Und aktuell liefern wir kein Zuchtvieh in die Türkei", sagt Dr. Alfred Weidele, Geschäftsführer der Rinderunion Baden-Württemberg (RBW). Durch den Währungsverfall seien die Zuchtrinder inzwischen fast doppelt so teuer wie vor zwei Jahren. Viele Kunden könnten sich diese Preise kaum noch leisten. Ein ähnliches Bild bei der Allgäuer Herdebuchgesellschaft (AHG) in Kempten: "Wir wissen im Moment nicht, wohin mit unseren Fleckvieh-Tieren, die bisher in der Türkei durch die Förderung fleischbetonter Doppelnutzungsrassen ...

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Artikel geschrieben von

Silvia Lehnert

Redakteurin SÜDPLUS

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