Testprotokoll

Akpil KM 180 Vario Plus

Der KM 180 Vario fiel durch seine hohe Ausstattung und Gewicht auf.

Der Pflug von Akpil sah auf den ersten Eindruck recht filigran gebaut aus. Auf der Waage hingegen brachte er ein ordentliches Gewicht mit.

Den KM 180 gibt es mit drei bis sechs Furchen, 95er oder 105er Körperabstand und vier verschiedene Scharformen, teils auch mit Streifenkörpern oder aus Kunststoff. Das gleiche Modell ist auch ohne hydraulische Schnittbreitenverstellung erhältlich. Neben drei verschiedenen Vorschälern kann der Kunde zwischen verschiedenen Sechen und Stützrädern auswählen. Auch der Körperabstand ist wählbar.

Konstruktion und Verarbeitung

Der Anbauturm hält mehrere Koppelpunkte bereit. Für den Oberlenker gibt es zwei Bohrungen und ein Langloch für Kat. 2 und sowie ebenfalls zwei Bohrungen und ein Langloch für Kat. 3. Der Zwischenraum ist aber für den Fanghaken etwas eng. Hier kann der Oberlenker schon mal klemmen. Die Unterlenker lassen sich in Kat. 3 in zwei unterschiedlichen Höhen und Spreizmaßen koppeln. Der breite Anbaubock erschwerte bei unseren Schleppern etwas den Zugang. Der stabile Stützfuß lässt sich nur demontieren, wenn man den Pflug komplett aushebt. Erst dann kann man ihn nach unten aus dem Rohr ziehen und in die Parkposition am Pflug stecken. Das sollte Akpil ändern, denn das erschwert den Abbau des Pfluges.

Obwohl der Pflug eine hydraulische Vorderfurchenverstellung hatte, benötigt der Schlepper lediglich zwei Steuergeräte. Die Markierung der Stecker mit den Kennfixx-Griffstücken ist gut. Durch die optionale Drossel im Schlauch der Schnittbreitenverstellung brauch ein Anschluss aber recht lang. Fährt man mit Schleppern mit einstellbarer Durchflussmenge würden wir auf die Drossel verzichten. Als Schlauchgarderobe setzt Akpil in Deutschland auf das Kennfixx home. Leider ist die Montageposition nicht...

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