Gülle: Trocken nach dem Flocken Plus

Ein Sauenhalter aus Schwaben testet ein neues Verfahren zur Separierung von Gülle.Dieses scheidet in kürzester Zeit Feststoffe und Phosphor fast komplett ab.

Die neue Düngeverordnung bringt viele flächenknappe Viehhalter und Biogasbetriebe in die Bredouille. Um Abstockungen des Viehbestands zu vermeiden oder eine Nährstoffabgabe an andere Betriebe zu vereinfachen, tüfteln viele Landwirte an Lösungen, wie sie die Gülle oder den Gärrest separieren können.

So auch Franz Kratzer aus Kühlenthal im Landkreis Augsburg. Mit einem Kooperationspartner hält er 2000 Muttersauen und ist somit einer der größten Ferkelerzeuger in Bayern. Weil er den anfallenden Wirtschaftsdünger auf seinen 200 ha Acker nicht unterbringt, gibt er schon seit Längerem Gülle an andere Betriebe in der Region ab.

Zusammen mit Oliver Haas hat Kratzer eine mobile Anlage, die seine Gülle zu hochwertigem Dünger aufbereiten kann. Seit August hat er eine funktionsfähige Pilotanlage in Betrieb.

Bentonit und Stärke in die Gülle:

Der Clou: Vor dem eigentlichen Separieren in einer Dekanterzentrifuge fällt Haas die Schweinegülle mit Zusatzstoffen biologisch aus. Die Anlage dosiert in einem Röhrensystem zunächst das Tonmineral Bentonit und anschließend eine Mixtur verschiedener Stärkeprodukte zu. In der Summe bewegt sich die...


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