Heizen ist brandgefährlich

Beim Heizen von Ställen können Brände entstehen. Zusammen mit Dr. Reimar Münnekhoff, Sachverständiger für Brandursachen, fassen wir die wichtigsten Gefahrenquellen zusammen.

Trotz deutlich verbesserter Sicherheit: Immer noch kommt es auf Höfen zu verheerenden Bränden. Neben technischen Defekten, Unachtsamkeit bei Reparaturen oder Blitzschlag sind Wärmequellen immer wieder eine mögliche Brandursache. Zwar ist in manchen Ställen das ganze Jahr über Heizsaison – was generell ein Risiko ist. Doch gerade jetzt im Winter heizen viele Praktiker intensiver und das Brandrisiko steigt weiter.

Über die häufigsten Brandursachen beim Beheizen von Ställen haben wir mit dem Experten Dr. Reimar Münnekhoff gesprochen. Er ist in Münster Sachverständiger für die Ermittlung von Brandursachen beim IFS, dem Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V. Der Chemiker wird pro Jahr etwa 80 Mal zu Brandstellen gerufen.

Fehler beim Heizen:

Nach Erfahrungen des Sachverständigen können vor allem diese Fehler beim Beheizen von Ställen zum Brand führen:

  • Zu geringe Abstände: Ein Brand braucht brennbares Material in passender Zündtemperatur. Wenn der Abstand zwischen Wärmeerzeuger und brennbaren Materialien nach oben zur Decke, seitlich z.B. zu Abtrennungen oder nach unten zur Einstreu zu knapp ist, reicht dafür die Strahlungswärme aus. Also keinesfalls die in der Betriebsanleitung genannten Abstandsangaben unterschreiten.
  • Schwache Aufhängung:...