Längs und quer Premium

Unkrautbekämpfung in Biorüben ist oft mit viel Handarbeit verbunden und dadurch teuer. Wir haben uns bei einem Biolandwirt angeschaut, wie es mit präziser Saat einfacher gehen kann.

Familie Hake bewirtschaftet im Landkreis Hameln einen 150 ha großen Biobetrieb. In ihrer Fruchtfolge sind Zuckerrüben ein fester Bestandteil. Damit die Pflanzen nicht im Unkraut untergehen, ist viel Handarbeit angesagt. Um diese soweit wie möglich zu reduzieren, müssen Hakes die Rüben in zwei Richtungen hacken. Dazu müssen die Rüben aber in einem exakten Verbund bzw. Abstand stehen. Kverneland bietet mit dem Geoseed ein Säverfahren an, das dies möglich macht.

Viel Einsparpotenzial

In Längsrichtung kann Hake maschinell arbeiten, quer zur Fahrtrichtung muss er aber bisher mit der Handhacke ran. Bei 24 Hektar Rüben wartet also viel Arbeit auf seine Saisonarbeitskräfte. ,,Wir beschäftigen 11 Feldarbeiter. Pro Person schaffen sie gut zwei Hektar in einer Saison zu hacken. Und damit sind sie gut ausgelastet“, schildert Friedrich Hake. Durch den hohen Anteil an Handarbeit entstehen der Familie jährlich insgesamt Hackkosten von 2000 bis 2500 € je Hektar. ,,Unsere Hackkosten sind relativ hoch. Wir wollen die Unkrautpopulation aber unbedingt niedrig halten und versuchen durch zeitgerechtes Hacken das Aussamen der Pflanzen zu vermeiden“, so Friedrich Hake. Damit sie die Handarbeit minimieren und auch quer zur Fahrtrichtung hacken können, haben sie sich in diesem Jahr dafür entschieden, die Rüben mit einer Kverneland Monopill Drille im Geoseed Verfahren drillen zu lassen.

Was ist GeoSeed?

Mit Geoseed bezeichnet Kverneland die Möglichkeit, bei seinen Einzelkorn-Drillmaschinen mit elektrisch angetriebenen Säscheiben das Saatgut synchron abzulegen. In der Ausbaustufe Level 1 kann die Maschine die Pillen so innerhalb der Maschinenbreite auf einer Linie quer zur Fahrtrichtung ablegen. Mit der Ausbaustufe Level 2 ist es sogar über die Maschinenbreite hinaus möglich.

Und genau hier wird es für den Biorübenanbau...

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