Pick-up ohne Schnickschnack

Isuzu hat die siebte Generation seines Pick-ups D-Max vorgestellt. Wir haben den japanischen Laster auf der Straße und im Gelände ausgiebig getestet.

Seit Ende 2020 gibt es den neuen D-Max von Isuzu auch auf dem deutschen und österreichischen Markt. Bei der Weiterentwicklung des bekannten Pick-ups wollte der Hersteller vor allem die Robustheit des Fahrzeugs in den Mittelpunkt stellen. Neben Handwerksbetrieben, Kommunen sowie Garten- und Landschaftsbauern soll der D-Max auch Landwirte ansprechen. Wir waren mit dem Pick-up, der in unserer getesteten Ausstattung in Bezug auf die Haptik eher an ein Nutzfahrzeug erinnert, im steilen Gelände ,aber auch auf der Autobahn und im Stadtverkehr unterwegs.

Robuster Kunststoff

Den D-Max bietet Isuzu mit den drei Kabinentypen Single Cab, Space Cab und Double Cab. Bei den Ausstattungsvarianten hat der Kunde die Wahl zwischen den Varianten L, LS, LSE und V-Cross. Wir haben den D-Max in der LS-Variante mit Doppelkabine und elektrisch zuschaltbarer Differentialsperre getestet. Unsere Kollegen aus Österreich sind den D-Max in der höchsten Ausstattungslinie gefahren. Dazu mehr im Kasten „Auf Wunsch mit mehr Komfort“.

Von außen macht der Pick-up einen robusten Eindruck. Die silberne Außenlackierung kostet 490 € Aufpreis. Die Einstiegshöhe ist mit 56 cm recht hoch. Trotzdem kamen auch ältere Personen damit gut zurecht. Seitliche Trittbretter gibt es erst ab der LSE-Ausstattung. Die Sitze unseres Pick-Ups waren mit Stoffbezügen ausgestattet, die sich gut reinigen ließen. Der Fahrersitz ist auch für größere Personen noch passend einstellbar – gut. Hinten gibt es eine Sitzbank mit drei Plätzen. Hier ist der Einstieg durch die kleinen Türen enger. Die Beinfreiheit geht in Ordnung, allerdings sind die Plätze nichts für lange Fahrten.

Gerade bei der Innenausstattung erinnert der D-Max eher an ein Nutzfahrzeug. Die Innenverkleidung ist überwiegend aus Hartplastik. Das wirkt zwar auf den ersten Blick günstig, lässt sich aber gut und zügig reinigen – für Landwirte genau das Richtige. Doch die Bedieninstrumente hat Isuzu in Hochglanz gefertigt, was schnell Staub anzieht. Hier hätte uns eine Ausführung mit mattem Material besser gefallen. Gut fanden wir die zahlreichen Ablagemöglichkeiten. Insgesamt fünf geschlossene Fächer sowie zwei offene und zusätzliche Becherhalter in der Mittelkonsole und den Seitentüren sollten für die meisten Fahrer ausreichen. Über einen integrierten USB-Anschluss lassen sich Handys aufladen. 12 V-Bordsteckdosen...