Unterm Zaun mähen wie ein König Premium

Mit seinen drei Köpfen mäht der Zaunkönig überraschend sauber um Pfähle herum. Das hydraulische Gerät gibt es für den Frontlader und auf Wunsch auch für den Zapfwellenantrieb.

Bei unserem Testeinsatz bleibt kaum ein Halm an dem kesseldruckimprägnierten Zaunpfahl stehen. Das liegt an der interessanten Konstruktion des Mähers „Zaunkönig“ von Kneilmann Gerätebau aus Ascheberg bei Münster: Am Ende des kurzen Auslegers ist auf der rechten Seite ein Stern mit drei Mähköpfen drehbar aufgehängt. Trifft der Stern auf den Pfahl, dreht er sich allein durch das Vorwärtsfahren um den Pfosten herum. So erfasst er auch gut den Bewuchs hinter dem Pfahl.

Mähen mit Klinge und Faden:

Neben der Sternkonstruktion gibt es noch einen zweiten Grund für das saubere Mähergebnis. Die einzelnen Köpfe arbeiten mit je zwei Mähwerksklingen (von Kuhn), die innerhalb des schützenden Mähtellers rotieren (38 cm Schnittbreite). Darüber, jeweils um 90° versetzt, liegen zwei Aufnahmen für je einen doppelten Nylon-Mähfaden. Die 4,4 mm starken Fäden, die man von Freischneidern kennt, ragen über den Teller hinaus und erfassen so auch den Bewuchs direkt am Pfahl.

Je nach Bewuchs und Gelände verschleißen die Mähfäden unterschiedlich schnell. Man kann sie aber ohne Werkzeug relativ leicht tauschen. Von der mitgelieferten Ersatzrolle schneidet man dazu ein etwa 35 cm langes Stück ab, knickt es in der Mitte und schiebt die beiden Enden von hinten in die Aufnahme. Mit etwas Übung klappt das relativ einfach.

Die Stahlklingen sind verschraubt und lassen sich wenden. Etwa 5 cm unterhalb der Klingen verhindern Gleitteller Bodenkontakt. Trotzdem soll der Zaunkönig bei der Arbeit schwebend gefahren werden.

Der Mähstern dreht sich in einem robusten, wartungsfreien Gleitlager. Eine Bremse verhindert, dass sich der Stern bei der Arbeit ohne...

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