Frauenpower

AgTechWomen: Neues Netzwerk für Frauen in der Landtechnik

Mit dem „AgTechWomen“-Netzwerk sollen Frauen für agrartechnische Berufe gewonnen, gefördert und deutlich sichtbarer gemacht werden.

Das im Mai neu gegründete Netzwerk „AgTechWomen" von und für Frauen in der Landtechnik soll den Anteil an Frauen in der Agrartechnikbranche, insbesondere in Führungspositionen und in agrartechnischen Studiengängen, erhöhen. „Wir fühlen uns als Teil einer globalen Bewegung, unser Fokus liegt jedoch derzeit auf Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz“, heißt es in einer Mitteilung.

Derzeit sind Frauen in agrartechnischen Studiengängen und Berufen noch deutlich unterrepräsentiert. Das möchte das Netzwerk ändern. Es soll die Hürden für Berufe in der Landtechnik reduzieren, einen Beitrag zu einer gleicheren und diverseren Gesellschaft leisten und Frauen dazu motivieren einen agrartechnischen Beruf zu ergreifen. Geplant sind digitale und lokale Events. Zudem sollen Role Models aufgezeigt und ein Netzwerk aus Unternehmen und Bildungseinrichtungen aufgebaut werden. Die AgTechWomen möchte darüber hinaus eine Austauschplattform bieten und eine breite Öffentlichkeit durch Vorträge, Messebesuche, Exkursionen und Unternehmensbesichtigungen erreichen.

Das sind die GründerInnen

Die Gründer sind Kathrin Schmidt (AGCO), Marlene Lang (CNH Industrial), Nora Sieber (SCHMOTZER/Amazone), Susann Köhler (HSWT), Dr. Sabine Pagel (AGCO) und Prof. Dr. Peter Breunig (HSWT). Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf übernimmt die unabhängige Koordination des Netzwerks.

Team

Das Gründerteam. (Bildquelle: AgTechWomen)

„Wir freuen uns über jede/n, der Interesse an unserem Netzwerk hat“, heißt es in der Ankündigung. Interessierte können über die Gruppe AgTechWomen auf LinkedIn oder per E-Mail unter info@agtechwomen.com Kontakt aufnehmen.