Aussaat

Amazone GreenDrill 501: Neue Universal-Aufbausämaschine mit 500 l

Für die Aussaat von Zwischenfrüchten, Feinsaaten, Untersaaten und Dünger in Kombination mit Bodenbearbeitungsgeräten hat Amazone die GreenDrill 501 entwickelt.

Amazone hat auf der Agritechnica die erste eigenentwickelte Universal-Aufbausämaschine vorgestellt. Die GreenDrill 501 mit 500 l Behältervolumen dient zur Saat von Zwischenfrüchten, Feinsaaten, Untersaaten und Dünger in Kombination mit der gezogenen Bodenbearbeitung oder der Säkombination Cirrus.

Der Saatgutbehälter

Der Behälter der GreenDrill 501 fasst 500 l Saatgut. Der aus Kunststoff gefertigte Behälter lässt sich über Trittstufen und eine Plattform gut erreichen. Die GreenDrill besitzt eine große Behälteröffnung für die schnelle Saatgutbefüllung. Der Schraubverschluss schützt das Saatgut vor Staub- und Feuchtigkeitseintrag. Gegen das Wegrutschen des Deckels im geöffneten Zustand ist dieser mit einem Band am Behälter gesichert. Der Saatgutbehälter verfügt über einen Füllstandssensor, der in zwei Positionen absteckbar ist. Im unteren Teil des Behälters befindet sich ein Schutzgitter, um den Dosierer vor Fremdkörpern zu schützen.

GreenDrill 501 auf Catros XL 5003-2TS (Bildquelle: Deter)

Präzise elektrische Dosierung

Die Dosierung des Saatgutes erfolgt über den elektrisch angetriebenen Dosierer unterhalb des Saatgutbehälters. Für unterschiedliche Saatgüter stehen verschiedene Dosierwalzen zur Verfügung, die sich schnell und einfach wechseln lassen. Der elektrische Antrieb ermöglicht eine einfache Einstellung der Saatmengen über ein Terminal in der Traktorkabine. Alternativ kann der elektrische Antrieb vollautomatisch über Applikationskarten gesteuert werden. Darüber hinaus sind das Kalibrieren per Knopfdruck und ein Vordosieren in Feldecken möglich.

Die Maschine kann entweder über ein Terminal, einen Kalibriertaster oder über die mySeeder-App im Smartphone kalibriert werden.

GreenDrill 501 (Bildquelle: Pressebild)

Varianten des Gebläseantriebes

Sollte die GreenDrill 501 auf die Großflächen-Säkombination Cirrus aufgebaut sein, benötigt sie kein eigenes Gebläse. In dem Fall wird zur Saatgutförderung der Luftstrom des hydraulischen Gebläses der Cirrus genutzt.

Ist die Maschine auf einer gezogenen Bodenbearbeitungsmaschine wie der Kompaktscheibenegge Catros aufgebaut, verfügt die GreenDrill 501 über ein eigenes hydraulisches Gebläse, mit dem das Saatgut vom Dosierer über den Verteilerkopf bis zu den Säscharen oder Pralltellern gefördert wird.

GreenDrill 501 (Bildquelle: Pressebild)

Neue präzise Verteilung

Als Grundlage für eine exakte Verteilung des Saatgutes auf die Saatreihen dient der aus der Amazone Sätechnik bekannte Segmentverteilerkopf. Diesen gibt es in unterschiedlichen Größen und Ausstattungen, sodass er je nach Bedarf mit 16 bis zu 48 Ausläufen angebaut wird. Auch eine Fahrgassenschaltung ist mit diesem Verteilerkopf möglich.

Vom Verteilerkopf gelangt das Saatgut dann zu den Pralltellern, die über die komplette Arbeitsbreite für eine optimale Querverteilung sorgen. In Verbindung mit der Cirrus gibt es neben der Möglichkeit der Untersaat über Prallteller auch die Variante zusätzliches Saatgut aus der GreenDrill mit ins Säschar zu leiten.

GreenDrill 501 (Bildquelle: Pressebild)

Maschinensteuerung über ISOBUS

Die Maschinensteuerung der GreenDrill 501 kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen, je nachdem auf welche Maschine sie aufgebaut ist. Wird die GreenDrill 501 beispielsweise auf eine Cirrus aufgebaut, ist sie als „ISOBUS-Teilnehmer“ voll in die Elektronik der Cirrus integriert. So wird die GreenDrill in der Maschinenbedienung auf dem Terminal als zweiter oder dritter Saatgutbehälter und Dosierer dargestellt und angesteuert. Wird die GreenDrill auf eine Bodenbearbeitung gebaut, bekommt sie einen eigenen ISOBUS-Job-Rechner und kann dann entweder über das ISOBUS-Terminal des Traktors oder bspw. über das ISOBUS-Terminal AmaTron 4 bedient werden.

GreenDrill 501 (Bildquelle: Pressebild)


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