Agritechnica-Neuheit

AT5104 LNMS: Ploeger stellt vierrädrigen Gülleinjektor mit 550 PS vor

Auf der kommenden Agritechnica zeigt Ploeger seinen neuen AT5104 LNMS mit 550 PS und 22 m³-Gülletank vor.

Nach der erfolgreichen Einführung des AT4103 LNMS (dreirädrig) und AT5105 LNMS (fünfrädrig) gibt Ploeger nun bekannt, einen vierrädrigen Gülleinjektor auf den Markt zu bringen. Hierdurch vervollständigt das Unternehmen nach über einjähriger Entwicklungszeit die Familie der selbstfahrenden Gülleverteiler, heißt es in einer Mitteilung.

Durch Einführung des AT5104 LNMS will Ploeger seine Marktposition weiter ausbauen. Momentan wird an einem Prototyp gearbeitet, der dieses Jahr getestet werden soll. Die Markteinführung ist für die Agritechnica im November geplant. Die Lieferung der ersten Produktionsserie steht für Anfang 2022 auf dem Programm.

Die Maschine erfüllt die Nachfrage einer Gruppe von Kunden, die sich ein vierrädriges Modell mit dem bewährten mechanischen Antrieb wünschten, der schon bei den drei- und fünfrädrigen Modellen zum Einsatz kam. Darüber hinaus ist die Einführung der AT5104 LNMS mit einem Tank von 22 m³ eine logische Fortsetzung der AT4103 LNMS (16 m³) und der AT5105 LNMS (26 m³), erklärt der Hersteller.

Bei der Entwicklung der AT5104 LNMS stützte man sich auf das bewährte Konzept der AT-Linie. Das vierrädrige Modell verfügt über einen mechanischen Antrieb, der maximale Kraft in Kombination mit einem niedrigen Kraftstoffverbrauch gewährleistet. Eine gute Gewichtsverteilung und der Hundegang sorgen für einen geringen Bodendruck der Räder. Außerdem sei die Maschine durch Allradantrieb und -lenkung besonders wendig.

Das Güllesystem funktioniert dank der kurzen Ladezeit und des praktischen Ladearms mit Superload-Funktion sehr effizient, erklären die Ingenieure weiter. Und schließlich punkte die Maschine durch dieselbe einfache und benutzerfreundliche Bedienung.

Auch technisch gesehen besteht die Maschine aus bekannten Komponenten. Als Antrieb ist ein Scania-Dieselmotor mit 405 kW (550 PS) vorgesehen. Das CVT-Getriebe stammt von ZF, die Achsen von Kessler und das Fahrerhaus von Claas. Auch das Güllesystem besteht aus bekannten Teilen, darunter eine Börger-Güllepumpe, eine Vogelsang-Schneideinrichtung und ein Polyestertank.

Über Ploeger

Die Unternehmen Ploeger (Niederlande), Oxbo (USA) und Bourgoin (Frankreich) wurden allesamt in den 1950er-Jahren gegründet. 2011 schlossen sich diese Unternehmen in der Ploeger Oxbo Group (POG) zusammen. Die POG betreibt weltweit 7 Fabriken und 13 Fabrikservice-Standorte. Insgesamt beschäftigt die Gruppe rund 800 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz beläuft sich auf etwa 230 Mio. €.

Die Hauptniederlassung von POG befindet sich im niederländischen Roosendaal. Ploeger, Oxbo und Bourgoin stellen eine breite Palette von Landmaschinen für verschiedene Agrarmärkte her. Das Sortiment umfasst Erntemaschinen für Mais, Erbsen, Bohnen, Blattgemüse, Kartoffeln, Kräutern, Blaubeeren, Kaffee, Trauben und Oliven, selbstfahrende Gülleverteiler und Bandschwader für die Silierung.

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