Frist

Auch Düngerstreuer müssen zur Pflanzenschutzgeräteprüfung

Düngerstreuer, die Pflanzenschutzmittel wie Schneckenkorn ausbringen, müssen nun erstmalig zur Pflanzenschutzgeräteprüfung.

Noch bis Ende Dezember müssen in Deutschland alle Düngerstreuer, die Pflanzenschutzmittel ausbringen, darunter zählt auch Schneckenkorn, sich einer Pflanzenschutzgeräteprüfung unterziehen. Geprüft werden müssen Alt- sowie Neumaschinen und dies in einem Rhythmus von drei Jahren!

Die Prüfung für Streugeräte mit Ausbringung von Schneckenkorn erfolgt dieses Jahr erstmalig und ist in der Verordnung über die Prüfung von Pflanzenschutzgeräten (PflSchGerätV) vorgeschrieben. Noch bis zum 31. Dezember 2020 haben die Landwirte die Möglichkeit sich bei den qualifizierten Vertriebspartnern prüfen zu lassen, erinnert der Hersteller Rauch.

Als Unterstützung für die Händler-Prüfstellen bietet die Landmaschinenfabrik ein spezielles, auf die Rauch-Streuer abgestimmtes und vom Julius Kühn-Institut (JKI) - Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen - genehmigtes Prüfprotokoll an.


Diskussionen zum Artikel

von Wilhelm Kruschwitz

Nicht wundern, nur ärgern !!!!!

Die ganze Welt ist ein Narrenhaus, in Deutschland ist die Zentrale.

von Hans Spießl

Schwachsinn

Das Problem ist nicht der Düngerstreuer sondern der nicht ausgebildete Bauer der mit dieser Technik nicht klarkommt und die werden aufgrund der zu hohen EU Zahlungen immer mehr.

von Stefan Jungclaus

??

Warum werden schlecht ausgebildete Landwirte bei hohen EU Zahlungen immer mehr??

von Frank Sieweke

Und dann fehlt nur noch...

dass man das gleiche Spiel treibt wie mit den Rundfunkgebühren: Jeder Düngerstreuer muss geprüft werden, weil man damit ja auch Schneckenkorn ausbringen KÖNNTE!

von Reinhold Fenner

Wer prüft die, die sich diesen Prüfwahnsinn einfallen lassen.

Eine Prüfung der Ausbringgeräte ist eine Momentaufnahme des aktuellen Zustands, dieser wird von Störgrößen beeinflusst, die vom Anwender bei der Ausbringung bemerkt oder unbemerkt bleiben, nur er kann sie sofort beseitigen. Somit führt der Prüfwahnsinn eigentlich nicht zum ... mehr anzeigen

von Uwe Lamparter

Sieht mir danach aus,

dass die Produzenten von Düngerstreuern mit dahinter stecken, um spezielle Hard- und Software für ihre Streuer zu verkaufen.

von Wilhelm Grimm

Ja, das sieht so aus und bei den modernen Hackmaschinen auch.

Alles für kleinere Betriebe unwirtschaftlich.

von Albert Wild

Betonmischer

Bei uns ist es bis Ende 2020 auch Pflicht ,laut Landwirtschaftsamt ,die elektrischen Schneckenkornstreuer und Betonmischer die zum Beizen genutzt werden zur Kontrolle zu bringen .Wahrscheinlich ob der Mischer noch geht oder noch rund läuft . Die Auflagen und Vorschriften werden immer ... mehr anzeigen

von Stefan Lehr

Nicht ernst nehmen!!

Es muss bei Ihrem Betonmischer der Schadstoffausstoss geprueft werden. Liegt dazu noch die Geruchsbelastung des Kondensators ueber dem Toleranzriechwertes Ihres Nachbarn, dann muss die Anlage sofort stillgelegt werden. Auch muss sichergestellt sein, dass das Bier zum Anbeizen kein ... mehr anzeigen

von Gerhard Hafner

Hirngespinnste....

...das ist das nahende Ende der doch so gut probagierten Grünen Bäuerlichen Landwirtschaft in deutschen Landen , AMEN !!!! Wen's kein Prüfgebühren für diesen Schwachsinn kostet halte ich vielleicht noch etwas länger durch/mit ?

von Frank Sieweke

Prüfgebühren...

aber genau deswegen werden doch solche "Prüfungen" erfunden, oder etwa nicht?

von Konrad Darscheid

Längst überfällig!

Wäre ja noch schöner, dass irgendwas in der Landwirtschaft noch ohne Prüfung, Zertifikat und Bürokratie ginge! Bei Schneckenkorn weiß man zwar nie, ob eine Randbehandlung ausreicht, aber die muss dann auf's Mikrogramm genau ausgebracht werden. Könnte ja sein, dass eine Schnecke in ... mehr anzeigen

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