Batterien jeden Monat voll laden!

Das ganze Jahr sind Traktor und Pkw klaglos angesprungen, doch kaum sinkt die Temperatur, machen sie Mucken – oft ist die Batterie die Ursache. Dabei beträgt die Lebensdauer einer Starterbatterie bei guter Pflege und richtiger Anwendung mehr als die üblichen vier bis fünf Jahre.

Das ganze Jahr sind Traktor und Pkw klaglos angesprungen, doch kaum sinkt die Temperatur, machen sie Mucken – oft ist die Batterie die Ursache. Dabei beträgt die Lebensdauer einer Starterbatterie bei guter Pflege und richtiger Anwendung mehr als die üblichen vier bis fünf Jahre.

Um frühzeitiges Altern zu vermeiden, müssen sie regelmäßig bis zur maximalen Kapazität geladen werden. Um eine irreversible Sulfatbildung zu vermeiden, sollten Blei-Säure-Batterien wenigstens einmal in drei bis vier Wochen voll geladen sein. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass Batterien mit wöchentlicher Volladung deutlich höhere Zyklenanzahlen erreichen als solche mit längeren Teilladephase, berichtet das Wochenblatt Westfalen-Lippe. Daneben sollten Sie den Wassersäurestand regelmäßig prüfen.

Sind Batterien bereits geschädigt, können elektronische Ladegeräte neuerer Bauart oder sogenannte Pulser altersschwache Batterien teilweise wiederbeleben. Der Erfolg ist aber nicht garantiert.

Batterien richtig laden

Hersteller empfehlen, aber einer Ruhespannung von 12,5 Volt nachzuladen. Um Überspannungsschäden an elektronischen Steuergeräten zu vermeiden, sollten Sie die Batterie während des Ladevorgangs abklemmen. Batterien dürfen nur mit Gleichstrom geladen werden. Das Ladegerät erst nach dem Anschluss an die Batterie einschalten. Zum Ende der Ladung erst das Ladegerät abschalten. Als Ladestrom wird ein Zehntel der Kapazität empfohlen (z.B. 110 Ah: 10 = 11,0 A Ladestrom).

Die Ladung ist beendet, wenn der ladestrom gegen 0 geht bzw. nicht mehr abnimmt oder das Automatikladegerät abschaltet. Achten Sie beim Laden auf eine gute Belüftung.

Starthilfe, aber richtig

Ist mal Starthilfe mit einem anderen Fahrzeug nötig, prüfen Sie zunächst, ob beide Batterien die gleiche Spannung besitzen. Schalten Sie sämtliche elektrischen Verbraucher aus. Die Fahrzeuge dürfen sich nicht berühren und beide Zündschalter sollten auf AUS stehen.

Beginnen Sie mit dem roten Plus-Überbrückungskabel und klemmen zuerst den Pluspol bei der entladenen Batterie an. Es folgt der Pluspol der Spenderbatterie. Verbinden Sie dann den Minuspol der Spenderbatterie mit dem Minuspol der entladenen Batterie. Stellen Sie sicher, dass die Kabel sich nicht im Ventilator oder anderen beweglichen Teilen verfangen können. Starten Sie den Motor und entfernen die Kabel in umgekehrter Reihenfolge.

Richtig laden

Pflegen Sie die Batterie gut!

Die Redaktion empfiehlt

Das Wichtigste aus Agrarwirtschaft und -politik montags und donnerstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.