Bodenstabilisierungsfräse für 600 PS

Im Bau- und Industrie-Einsatz setzen sich derzeit Maschinenkombinationen aus Traktor und Spezialgerät immer mehr durch, nicht zuletzt aufgrund der vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten und der Möglichkeit einer hohen Kraftübertragung. Ein aktuelles Beispiel hierfür sind Bodenstabilisierungsfräsen.

Im Bau- und Industrie-Einsatz setzen sich derzeit Maschinenkombinationen aus Traktor und Spezialgerät immer mehr durch, nicht zuletzt aufgrund der vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten und der Möglichkeit einer hohen Kraftübertragung.

Ein aktuelles Beispiel hierfür sind Bodenstabilisierungsfräsen. Die Firma Stehr gilt hier weltweit als führender Spezialhersteller. Die Fräsen wurden entwickelt, um in Verbindung mit einem Traktor eine vollwertige und preisgünstige Alternative gegenüber selbstfahrenden Fräsen anzubieten.

Mit der neuesten Generation der Anbau-Stabilisierungsfräsen präsentiert das Unternehmen eine Fräse für Leistungen bis zu 600 PS. Sie ermöglicht Frästiefen von bis zu 500 Millimeter bei einer Fräsbreite von 2400 Millimeter. Leistungen, die selbst von selbstfahrenden Fräsen bisher nicht erreicht werden.
Über zwei Planetengetriebe erfolgt der Antrieb auf den Rotor mittels zwei wartungsfreien Zahnriemen mit integrierten Karbonzugsträngen.

Beim Antrieb der neuen SBF 24/2 kommt die P 800 Gelenkwelle von Walterscheid zum Einsatz. In dieser ist eine Überlastkupplung EK66/33R integriert, die ein Drehmoment von 6000 Newtonmeter zulässt.

Eine weitere Besonderheit der Fräse ist, dass der Rotor komplett aus dem geschlossenen Gehäuse abgesenkt werden kann. Je tiefer der Rotor abgesenkt wird, desto größer wird der Mischraum über dem Rotor. Die neue SBF 24/2 wird zum Fräsen von Altasphalt mit darunter liegenden Frostschutzschichten ebenso eingesetzt wie beim Deponie- und Deichbau.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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