Pilotprojekt

Claas und Amazone vermieten Landmaschinen

Amazone beteiligt sich mit seinen Maschinen jetzt an der Vermietung von Landtechnik. Dabei kooperiert das Unternehmen mit Fiorst Claas Rental und wickelt das über dessen Händler ab.

Über "First Claas Rental" haben Landwirte und Lohnunternehmer bereits seit mehreren Jahren die Möglichkeit, Claas-Traktoren verschiedener Leistungsklassen vom Arion 400 bis hin zum Großtraktor Axion 900 für eine Kurzzeitmiete zu ordern. Gemeinsam mit Amazone wird nun ein Pilotprojekt für die Kurzzeitmiete von Anbaugeräten in Deutschland gestartet.

Zunächst können ab Anfang Juli Bodenbearbeitungsgeräte in Arbeitsbreiten von 3 – 12 m von Amazone angemietet werden. Weitere Gerätegruppen wie Düngerstreuer, Drillmaschine oder Pflanzenschutzspritze sollen folgen.

Auf firstclaasrental.claas.com werden für die betreffenden Geräte Mietpreisempfehlungen des Herstellers angezeigt, Vertragspartner und damit verantwortlich für die finalen Mietkonditionen ist jedoch der Claas Vertriebspartner vor Ort. Mit ihm ist auch die Verfügbarkeit von Amazone Anbaugeräten am Standort zu klären, indem online eine Mietanfrage gestellt wird.

Die Abrechnung erfolgt tageweise mit inklusiver Hektarleistung, Mehrleistungen werden transparent extra abgerechnet. Dabei erfolgt die Hektarerfassung je nach Geräteausstattung per ISOBUS oder mittels eines externen Hektarzählers.

Trecker

Die maximale Anmietdauer beträgt 12 Monate. Wird die vereinbarte inbegriffene Fläche überschritten, so wird die Mehrleistung auf Basis der sensorisch erfassten Mehrleistung extra abgerechnet. (Bildquelle: Amazone)

„Während das Thema Miet“ bei Traktoren oder Erntemaschinen flächendeckend schon fast zum Standard-Repertoire des Landmaschinenhandels gehört, ist ähnliches bei Anbaugeräten heute noch nicht so verbreitet", erläutert Roland Kratz, Verkaufsleiter der Amazonen-Werke in Deutschland. Dies liege zum einen daran, dass das Investitionsvolumen oftmals deutlich geringer ist. Zum anderen sind insbesondere bei Bodenbearbeitungsgeräten die Maschinen oftmals sehr spezifisch auf die Ackerbaustrategie und die Standortbedingungen des Betriebes zugeschnitten, weshalb überregionale Mietmodelle nicht immer die Anforderungen der Landwirte treffen. "Mit dem gemeinsamen Pilotprojekt wollen wir dennoch gemeinsam mit den Claas Vertriebspartnern in den Regionen das Potential von Mietkonzepten ausloten und haben bei der Auswahl der Maschinen je Standort ein besonderes Augenmerk auf eine zur Region passenden Konfiguration gelegt“, so Kratz.

Die maximale Anmietdauer beträgt 12 Monate. In der Pilotphase wird die Kurzzeitmiete von Amazone Anbaugeräten zunächst von vier Claas Vertriebspartner angeboten: Brandenburger Landtechnik (BLT), Worch Landtechnik, Claas Nordostbayern und Claas Main Donau. Die Ausweitung auf weitere Gerätehersteller und Claas Händler ist in Planung.


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