Der 1000ste Fendt 1000 Vario geht nach Kanada

Am 20. Dezember 2017 lief er 1000ste Fendt 1000 Vario vom Band. Der Fendt 1038 Vario wird zukünftig auf einem großen Milchviehbetrieb in Ontario/Kanada eingesetzt, teilt das Unternehmen mit. Der Fendt 1000 Vario war eine komplette Neuentwicklung im Leistungssegment von 380 PS bis 517 PS bei Standardtraktoren.

Produktionsjubiläum bei Fendt: Der 1000. Fendt 1000 (Bildquelle: AGCO)

Am 20. Dezember 2017 lief er 1000ste Fendt 1000 Vario vom Band. Der Fendt 1038 Vario wird zukünftig auf einem großen Milchviehbetrieb in Ontario/Kanada eingesetzt, teilt das Unternehmen mit.
 
Der Fendt 1000 Vario war eine komplette Neuentwicklung im Leistungssegment von 380 PS bis 517 PS bei Standardtraktoren, erinnerte Peter-Josef Paffen, Vorsitzender der Geschäftsführung, beim Festakt. Im Juli 2014 startete Fendt die Markteinführung des 500 PS starken 1050 Vario mit einer ersten Vorpräsentation vor der internationalen Presse auf dem Schloss Neuschwanstein bei Füssen im bayerischen Allgäu. Ein Jahr später folgte der Produktionsstart der ersten Nullserie und die umfassende Vorstellung vor und während der Agritechnica 2015.

Im Jahr 2016 konnten interessierte Landwirte den Fendt 1000 Vario im Rahmen einer Tour durch Europa und Nordamerika live testen. Ab September 2016 lief die Produktion der ersten größeren Stückzahlen der 1000er Baureihe an und damit die Auslieferung an die ersten Kunden.

Auf dem US-amerikanischen Markt und in Kanada seien die 1000er Modelle auf Anhieb sehr gut angekommen, so Paffen weiter. 310 Einheiten wurden inzwischen in Gelb unter der AGCO Marke Challenger über das Caterpillar Händlernetzwerk ausgeliefert und knapp 200 Einheiten über das Fendt Händlernetz. Die ersten Vorführungen bei Großkunden in Südamerika sollen ebenfalls vielversprechend sein.

Die andere Hälfte der 1000 ausgelieferten 1000er Modelle ging an Kunden in Europa, Afrika, Australien/Neuseeland und Asien. Schwerpunktländer mit höheren Stückzahlen sind Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien Russland und Dänemark.

Zwei neue Weltrekorde beim DLG PowerMix Kraftstoffverbrauch

Die DLG und die Redaktion profi haben unterdessen zwei Fendt 1000er Modelle geprüft und den Kraftstoffverbrauch auf dem neuen DLG PowerMix Rollenprüfstand ermittelt. Demnach verbraucht der Fendt 1042 Vario im Mittel der zwölf verschiedenen PowerMix Zyklen insgesamt 236 g/kWh Diesel. Der Fendt 1046 Vario sogar noch zwei Gramm weniger: 234 g/kWh. Das sind zwei neue Weltrekorde beim Kraftstoffverbrauch, so Fendt weiter. Das Niedrigdrehzahlkonzept und viele neue technische Detaillösungen brächten damit entscheidende Vorteile beim Kraftstoffverbrauch und in der Gesamtwirtschaftlichkeit.

Fendt erneut die stärkste Landtechnik-Marke
 
Unterdessen meldete die DLG, dass die Marke Fendt ihren ersten Platz im diesjährigen Imagebarometer der Gesellschaft zum 18. Mal behauptet hat. Vor allem beim Bekanntheits-, aber auch beim Image-Index würden sich die Fendt-Maschinen klar von den Konkurrenten abheben, verkündete Paffen weiter.

Das Unternehmen hat laut dem Vorsitzenden in diesem Jahr neue Produktgruppen in die Marke Fendt integriert sowie neue Standorte und Maschinen eingeführt. „Das führt ganz natürlich zu Diskussionen sowohl in der Branche als auch bei den Kunden“, gab er zu bedenken. Deshalb sei es besonders wichtig, das gute Image zu halten. Der hohe Qualitätsanspruch, den Landwirte und Lohnunternehmer an Fendt-Produkte hätten, müsse auf alle Maschinen dieser Marke übertragen werden.

Arbeiten auf einer 840.000-Hektar-Farm

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