Der neue Fendt 900 im top agrar-Fahrbericht

Fendt hat seinen neuen 900er enthüllt. Die sechste Generation ist jetzt mit dem gleichen Antriebsstrang-Konzept wie die 1000er Reihe unterwegs. Wir konnten ihn vorab fahren.

--- Fotostrecke oben ---

Von außen sieht alles beim neuen 900er von Fendt lediglich nach einem Facelift aus: Das schicke Haubendesign vom 1000er angepasst, ein paar Details überarbeitet und fertig!? Das länger erwartete neue Bedienkonzept hat das Erfolgsmodell der Marktoberdorfer jedenfalls nicht an Bord. Es feiert zuerst beim 300er und 700er Premiere.

Wir hatten im Allgäu die Gelegenheit, den neuen 900er in der Praxis kennenzulernen. Und steigt man tiefer in die Technik der neuen sechsten Generation ein, zeigt sich, wie intensiv sich die Konstrukteure um die Modellreihe gekümmert haben. Das war auch notwendig, denn die bisherigen 900er waren in punkto Motorleistung und Antriebsstrang ausgereizt. Und einige Wettbewerber hatten in der Klasse bis 400 PS bereits kräftig aufgerüstet.

Deutliche Anleihen kommen von der Topbaureihe, dem 1000er. Auch bei den fünf neuen 900ern steuert MAN jetzt das Triebwerk bei. Es holt aus sechs Zylindern 9 l Hubraum und liefert nach ECE R 120 zwischen 217 kW (296 PS) und 305 kW (415 PS) ab. Es gibt keinen Unterschied zwischen Nenn-, Maximal- oder gar Boostleistung – prima, das macht das Ganze übersichtlich.

  • 930 Vario: 296 PS
  • 933 Vario: 326 PS
  • 936 Vario: 355 PS
  • 939 Vario: 415 PS

Beim Niedrigdrehzahlkonzept liegt der Drehzahlbereich zwischen 650 und 1700 U/min (Nenndrehzahl). Das konnten wir bei unseren Testfahrten auf der Straße und beim Einsatz der Scheibenegge live erleben: Das Motor-Getriebe-Management TMS reagiert auf unterschiedliche Lastzustände und hält die Drehzahl möglichst unten – der 900er brummt friedlich vor sich hin. Wenn’s notwendig wird, zeigt sich der MAN echt durchzugsstark, er kommt auch aus dem tieferen Keller schnell wieder hoch.

Die 40 km/h ...

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Artikel geschrieben von

Guido Höner

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Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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