Der neue StarFire Empfänger von John Deere:

Die neue Generation des StarFire 6000 Satellitenempfängers von John Deere setzt neue Maßstäbe bei der Arbeitsgenauigkeit und Signalstabilität. Der StarFire 6000 mit einer verbesserten Antenne und modernster GNSS-Signalverarbeitungstechnologie ist das Nachfolgemodell des StarFire 3000 Empfängers.

StarFire6000 von John Deere (Bildquelle: Werkbild)

Die neue Generation des StarFire 6000 Satellitenempfängers von John Deere setzt neue Maßstäbe bei der Arbeitsgenauigkeit und Signalstabilität. Der StarFire 6000 mit einer verbesserten Antenne und modernster GNSS-Signalverarbeitungstechnologie ist das Nachfolgemodell des StarFire 3000 Empfängers und bietet optional eine neue Sicherheitsverriegelung für erhöhten Diebstahlschutz.
 
Der Empfänger ist wie das Vorgängermodell mit den Satelliten des russischen GLONASS-Systems kompatibel und besitzt ebenfalls das bekannte integrierte Neigungsausgleichssystem. Darüber hinaus bietet der Empfänger ein verbessertes, kostenfreies SF1-Korrektursignal (+/-15 cm, ursprünglich 23 cm), ein völlig neues SF3-Korrektursignal mit +/-3 cm Spur-zu-Spur-Genauigkeit und verschiedenen RTK-Neuerungen (+/-2,5 cm), erklärte John Deere während einer Presseveranstaltung in Bruchsal.
 
Der Empfang von Korrektursignalen von bis zu drei StarFire-Korrektursatelliten, statt bisher von nur einem Satellit, soll hohe Signalstabilität bei z.B. Schattenverhältnissen bringen. Zudem bestehe die Möglichkeit, zu einem Ersatzsatelliten zu wechseln, der um 80 % schneller als beim Vorgängermodel genutzt werden könne.
 
Auch das Erfassen des SF3-Korrektursignals erfolgt laut Hersteller dreimal so schnell. Benutzer müssten somit nicht so lang warten, bis die volle Genauigkeit des Empfängers erreicht ist, sodass sie mit ihren Arbeiten, bei denen es auf hohe Präzision ankommt, noch schneller beginnen können.
Das SF3-Korrektursignal biete eine Wiederholbarkeit innerhalb der Saison für bis zu neun Monate, heißt es. Verschiebungen von Spurführungslinien bei Arbeiten auf sehr langen Feldern oder bei der Rückkehr zum Feld an einem anderen Tag mit einer anderen Anwendung gehören damit der Vergangenheit an.
 

StarFire6000 von John Deere (Bildquelle: Werkbild)

Auch bei der AutoTrac-Verwendung für mehrere Arbeitseinsätze in der gesamten Anbausaison arbeite der Empfänger stets stabil. Dies kann beispielsweise beim Erstellen von AutoTrac Spurführungslinien bei Drill- und Aussaatarbeiten wichtig sein, wenn dieselben Spurführungslinien später für Düngearbeiten, für Spritzanwendungen nach dem Pflanzenaufgang sowie für Erntearbeiten benötigt werden.
 
Kunden, die mit RTK arbeiten, könnten jetzt den Vorteil einer verlängerten RTK-Verfügbarkeit (bis zu 14 Tage) nutzen. Wenn der Funkkontakt zur RTK-Basisstation oder die Verbindung zum Mobilfunknetz verloren geht, könnten Benutzer selbst außerhalb des RTK-Netzes bis zu zwei Wochen weiterhin mit voller RTK-Genauigkeit und -Wiederholbarkeit arbeiten, erklärten die Produktmanager.
 
Ein neues John Deere 4G LTE Mobile RTK-Modem verfügt über zwei Hochleistungsantennen und unterstützt nicht nur den aktuellen Mobilfunkstandard 4G LTE (Long Term Evolution), sondern auch weiterhin die Mobilfunkstandards 3G und 2G, sodass stets die optimale Netzabdeckung und Signalstabilität gewährleistet sei. Landwirte könnten außerdem ihren SIM-Kartenanbieter und Korrektursignalanbieter frei wählen. Der gesamte StarFire Empfänger ist ein komplett eigenständiges System.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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