CEMA

Deutlich weniger Grünlandmaschinen verkauft

Die Dürre, Unsicherheit auf „bestimmten“ Agrarmärkten und der problematische Weltmarkt für Milcherzeugnisse dürften die Gründe sein, warum die Hersteller von Grünlandtechnik weniger verkauft haben.

Die europäischen Hersteller von Grünlandgeräten haben für das Geschäftsjahr 2019/20 eine enttäuschende Bilanz gezogen. Wie der in Brüssel ansässige Europäische Dachverband der Landmaschinenindustrie (CEMA) berichtet, ging der betreffende Absatz im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück.

Auch das Verkaufsvolumen des Jahres 2017/18 sei verfehlt worden. Konkrete Zahlen nannte CEMA nicht. Er erklärte, dass sich die Erwartung eines „ausgeglichenen“ Marktes damit nicht erfüllt habe.

Als Ursachen für die negativen Entwicklungen bei Ladewagen, Mähern, Schwadern und Zettwendern führte der Dachverband unter anderem ungünstige Wetterbedingungen in wichtigen Absatzregionen, die Unsicherheit auf „bestimmten“ Agrarmärkten und den problematischen Weltmarkt für Milcherzeugnisse an. Außerdem habe der anhaltende Nachfragetrend hin zu größeren Maschinen die Verkaufszahlen gedrückt.

Für die nächste Saison erwarten die Hersteller einen stabilen Markt auf dem niedrigen Vorjahresniveau. Unterdessen blieben die Marktentwicklungen im Vereinigten Königreich und Irland unvorhersehbar. Zudem seien Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie nicht auszuschließen.


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