Bestätigt

DLG und VDMA sagen Agritechnica 2022 ab

Angesichts der verschärften Pandemie-Situation und der aktuellen Verordnungen kann die Agritechnica dieses Frühjahr nicht stattfinden. Die nächste Messe findet vom 12. bis 18. November 2023 statt.

Die Agritechnica 2022 findet nicht statt. Angesichts der aktuellen nationalen und globalen Entwicklungen der Corona-Pandemie, der in zahlreichen Ländern stark gestiegenen Infektionszahlen sowie den damit verbundenen eingeschränkten Reisemöglichkeiten und behördlichen Verordnungen sind die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) als Veranstalter, der VDMA Landtechnik und der Ausstellerbeirat der Agritechnica gemeinsam zum Schluss gekommen, dass die Rahmenbedingungen für eine Durchführung der Weltleitmesse der Landtechnik nicht mehr gegeben sind.

Der nächste Termin der Agritechnica ist der 12. bis 18. November 2023 in Hannover.

„Leider müssen wir aber feststellen, dass durch die sich in den letzten Wochen verschärfende Pandemie-Situation und die damit verbundenen aktuellen behördlichen Verordnungen eine begründete Ausnahmesituation eingetreten ist, die die störungsfreie Durchführung der Agritechnica nicht ermöglicht", so Dr. Reinhard Grandke, Hauptgeschäftsführer der DLG, am Montagmorgen.

Gemeinsam mit dem VDMA Landtechnik und dem Ausstellerbeirat der Messe sowie nach vielen Gesprächen mit Ausstellern und Besuchern habe man deshalb entschieden, die Agritechnica im nächsten Jahr abzusagen. "Diese Entscheidung haben wir in der Verantwortung für die Gesundheit und Sicherheit aller getroffen. Wir bedauern die Absage zutiefst. Viele unserer Aussteller, Partner, Besucher und Mitglieder sowie unser gesamtes DLG-Team haben bereits eine großartige Vorarbeit geleistet. Unser Blick richtet sich jetzt auf die Planung der Agritechnica 2023 sowie der weiteren nationalen und internationalen Veranstaltungen und Messen der DLG im nächsten Jahr“, so Grandke.

Lob von Fendt

Christoph Gröblinghoff

Christoph Gröblinghoff (Bildquelle: Pressebild)

„Die Absage der Agritechnica 2022 ist eine äußerst verantwortungsvolle Entscheidung der DLG gegenüber allen Ausstellern und Besuchern", lobt Christoph Gröblinghoff, Vorsitzender der Geschäftsführung AGCO/Fendt und Mitglied des Agritechnica Beirates der DLG beim VDMA.

Das gegenwärtige Pandemie-Geschehen lasse eine Messe nicht zu. "Für unsere AGCO Marken, Fendt, Valtra und Massey Ferguson zeichnet sich eine erfolgreiche Agritechnica durch persönliche Kontakte und gute Gespräche aus. Wir möchten uns direkt mit Landwirten, Lohnunternehmern, Geschäftspartnern und anderen Herstellern austauschen. Wenn die derzeitige Lage es nicht zulässt, dass sich Menschen unbefangen treffen können, dann befürworten wir diese sehr umsichtige und konsequente Entscheidung der DLG.“


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