Neue Pflicht ab 2021

Düngerstreuer brauchen nur Prüfplakette, wenn Sie wirklich PSM ausbringen!

Ab 2021 müssen Dünger-/Schneckenkornstreuer genau wie Spritzen auch regelmäßig zur Geräteprüfung mit Vergabe einer Plakette. Aber nur, wenn man damit auch wirklich Pflanzenschutzprodukte ausbringt.

Ab 1. Januar 2021 unterliegen Granulatstreuer für die Pflanzenschutzanwendung der Geräteprüfpflicht nach Richtlinie 2009/128/EG. Das gilt natürlich NUR, wenn die Geräte auch tatsächlich Pflanzenschutzmittel, kurz PSM, ausbringen.

Jetzt ist es natürlich notwendig, dass man weiß, welches Mittel nun ein PSM ist und welches nicht. Denn eine Ausbringung von z.B. Zwischenfrüchten, Untersaaten, etc. ist nach wie vor auch ohne Prüfplakette zulässig, informiert der Landtechnikhersteller APV aus Österreich. Hierzu gibt es für jedes Land ein eigenes Register, welches online abgerufen werden kann. Ist das auszubringende Medium in dieser Liste angeführt, dann fällt es in die Kategorie PSM und das Ausbringungsgerät ist zu überprüfen.

Online-Datenbank Pflanzenschutzmittel

Um der im Wandel der Zeit ändernden Politik Folge zu leisten, bietet die Firma APV nun Neugeräte, in der Spate Granulatstreuer mit einem geeigneten Zertifikat an. Granulatstreuer, welche Pflanzenschutzmittel ausbringen, müssen von einer autorisierten Werkstätte zertifiziert werden. APV ist offiziell autorisiert und kann bei einem Neugerät die geforderte gültige Prüfplakette samt Prüfbericht werksseitig ausstellen, so die Firma weiter.

Dieses ist bis zur nächsten Überprüfung drei Jahre gültig. Ein wesentlicher Vorteil beim Kauf eines geprüften Granulatstreuers bestehe darin, dass dies die Rezertifizierung wesentlich erleichtert und auch in anderen Ländern anerkannt wird und somit zulässig ist.

Ein besonderes Augenmerk in diesem Bericht legt APV auf die pneumatischen Sägeräte der Dünger Edition (PS D). Wie die Geräte der Standard Version soll auch die Dünger Edition mit punktgenauem Dosieren bei bester Querverteilung überzeugen, heißt es. Eine exakte Ausbringung von Saatgut, Dünger oder Pflanzenschutz-Granulaten sei somit optimal möglich um beste Erträge zu erzielen.

Eine kombinierte Ausbringung während der Bodenbearbeitung oder der Saat bedeute eine Reduktion der Arbeitszeit, des Geräteverschleiß sowie der Bodenverdichtung, was Zeit und Geld spare. Um für möglichst viele Anwendung das passende Gerät zur Verfügung stellen zu können, bietet APV die pneumatischen Sägeräte Dünger Edition mit einem Behältervolumen von 120 - 800 Liter an. Sonderfall hierbei ist der PS 300 M1 D TWIN, der einen geteilten Behälter hat und somit über jeweils 150 Liter Fassungsvermögen pro Kammer verfügt.

APV Streuer im Einsatz

APV Streuer im Einsatz (Bildquelle: Pressebild)

Die Redaktion empfiehlt

Düngerstreuer, die Pflanzenschutzmittel wie Schneckenkorn ausbringen, müssen nun erstmalig zur Pflanzenschutzgeräteprüfung.

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Diskussionen zum Artikel

von Markus Baier

Der Staat brauch Geld

um die exorbitant gestiegenen Kosten von Corona wieder einzunehmen. Es wird nur noch geschaut wie Geld in die Kassen gespült werden kann.

von Hermann Kamm

naja wieder

neue auflagen? Die Gängelung an Landwirten hört nicht auf! Arschlecken 350 :-)

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