Grimme stellt neue gezogene Bunkermaschine EVO 290 vor

Weil der Markt mehr Leistung sowie Erntegut- und Bodenschonung verlangt, hat Grimme die neue zweireihige gezogene Bunkermaschine EVO 290 entwickelt. Sie löst die SE 260 ab. Nun gibt es drei statt zwei Räder für höchste Bodenschonung und einen 9- statt 6- Tonnen Bunker.

Weil der Markt mehr Leistung sowie Erntegut- und Bodenschonung verlangt, hat Grimme die neue zweireihige gezogene Bunkermaschine EVO 290 entwickelt. Sie löst die SE 260 ab. Nun gibt es drei statt zwei Räder für höchste Bodenschonung und einen 9- statt 6- Tonnen Bunker. Dabei sind auch im inneren der Maschine eine Vielzahl von Neu- und Weiterentwicklungen eingeflossen.

20 % mehr Siebfläche

Für den Einsatz in unterschiedlichen Bedingungen ist der stufenlose Antrieb der Siebbänder VarioDrive optional erhältlich, das die Vorteile eines mechanischen und hydraulischen Antriebs vereint.
Rein mechanische Systeme haben den Vorteil des hohen Wirkungsgrades und somit der Energieeffizienz, während hydraulische Antriebe stufenlos und unabhängig von der Zapfwellendrehzahl einstellbar sind sowie einen höheren Bedienkomfort aufweisen, erklärt der Hersteller.

Zusätzlich ist durch den stufenlosen Antrieb das Reversieren der Siebbänder bei eventuell auftretenden Verstopfungen möglich, was wertvolle Zeit und Kosten einsparen kann. Die Fläche des zweiten Siebbandes wurde zudem gegenüber der SE 260 um 20 % erhöht.

9 Tonnen Bunker

Die EVO 290 ist der erste gezogene Kartoffelroder mit einer Bunkerkapazität von 9 Tonnen. Gegenüber der SE 260 konnte die Kapazität um 50 Prozent gesteigert werden. Hierdurch sollen sich z. B. bei längeren Schlägen Doppelüberrollungen mit vollen Bunkern deutlich verringern lassen, so Grimme weiter. Optional ist der 5,5 Tonnen große NonstopBunker erhältlich, der dank des rücklaufenden Bunkerbodens zu jeder Zeit die volle Ausnutzung der Bunkerkapazität und somit ein echtes Nonstop-Roden ermögliche. Eine Leistungssteigerung von bis zu 20 % gegenüber Rodern mit Standardbunker soll realisierbar sein.

TriSys: Drei Räder und dicke Vorteile

Durch das neue Dreiradfahrwerk TriSys hätten die Ingenieure die Aufstandsfläche um bis zu 65 % im Vergleich zur SE 260 erhöhen können. Die Ermittlung der Aufstandsfläche der Reifen erfolgte mittels des Rechenmodells der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Agrarwissenschaft und Landtechnik (FAT). Alle drei Räder sind serienmäßig gelenkt. Zur deutlichen Verbesserung der Traktion können alle Räder optional aktiv angetrieben werden. Optional ist links eine 750/60-30.5 und rechts eine 1000/50 R25 Bereifung möglich.

Das Komfortpaket für den Fahrer

Für den Fahrer gibt es Assistenzsysteme, wie das Videosystem mit Visual Protect, das automatisch die Kamera zuschaltet, die einen kritischen Zustand z. B. Verstopfungsgefahr im Trenngerät oder die Verstellung von Funktionen z. B. Verstellung eines Trenngerätes wahrnimmt. Somit habe der Fahrer jederzeit alles im Blick könne bei Bedarf präventiv gegensteuern. Speedtronic, die lastabhängige vollautomatische Drehzahlregelung der Trenngeräte und des Verlesebandes, ist ebenfalls erhältlich. ISOBUS ist serienmäßig an Bord.

Die EVO 290 wird mit neuem Design erstmalig auf der Agritechnica 2017 vorgestellt und ist für die Saison 2018 erhältlich.


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