Investition

JCB eröffnet neue Deutschland Zentrale

Mit einer Investition von rund 40 Mio. € ist die neue JCB Deutschland Zentrale Anfang Oktober in Frechen, in der Nähe von Köln, eröffnet worden.

In Frechen (NRW) hat JCB seine neue Deutschland-Zentrale eröffnet. Deutschland sei für JCB ein wichtiger Markt, sagte Frank Zander, Geschäftsführer der JCB Deutschland GmbH.

Das Land sei der zweitgrößte Baumaschinenmarkt in Europa und der Fünftgrößte der Welt. Mit dieser Investition wolle JCB auch in den kommenden Jahren auf weiteres Umsatzwachstum setzen. Das Unternehmen habe in den letzten Jahren in Deutschland eine gute Marktentwicklung erlebt. So konnten die Stückzahlen in den vergangenen fünf Jahren auf mehr als 4.000 Maschinen verdoppelt werden. In den nächsten fünf Jahren soll der Marktanteil noch einmal verdoppelt werden, so Zander weiter.

Neue Zentrale in Frechen

Die neue Zentrale in Frechen ist rund dreimal so groß wie der ehemalige Stammsitz der JCB Deutschland GmbH in Köln und liegt mitten im Herzen des größten deutschen Industriegebiets, der Rhein-Ruhr-Region. Direkt gelegen an der Autobahn A4, an der West-Ost Verbindung Richtung den Niederlanden und Belgien sowie der Autobahn A1, die von Nord- nach Süddeutschland führt, verfüge JCB hier über eine gute Verkehrsanbindung.

Der neue Standort umfasst nicht nur Büros mit mehr als 75 Arbeitsplätzen, sondern auch ein Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum für Kunden sowie das Händlernetz von JCB Deutschland mit rund 2.000 weiteren Mitarbeitern. Auf einem Grundstück von über 6 Hektar befinden sich folgende Einrichtungen:

  • 1.300 m² Foyer und Büros
  • 900 m² Trainings- und Konferenzräume
  • 500 m² Trainingswerkstätten
  • 700 m² Multifunktionshalle
  • 2.500 m² Produktions-/Lagerhallen
  • 150 m² Kantine
  • 1.500 m² Vorführgelände

Neue Zentrale an der A4. (Bildquelle: JCB)

Training Center

Der neue Stammsitz soll ein Erlebnisort für Trainings, Veranstaltungen und Konferenzen für Händler und Kunden werden, die dem technischen Fortschritt folgen wollen. „Product & People“ sollen zusammen passen. Mittelfristig sollen mehr als 3.000 Schulungsteilnehmer pro Jahr im neuen Trainings- und Kompetenzzentrum zu Themen wie Verkaufstraining, technisches Training, Fahrertraining in Theorie und Praxis und weiteren Themen geschult werden. Dazu dient ein Vorführbereich, in dem der sichere und wirtschaftliche Umgang mit Maschinen trainiert und Kunden unsere Maschinen vorgeführt werden können.

Für JCB stehe dabei eine langfristige Partnerschaft mit Händlern, Kunden und Zulieferanten im JCB Händlernetz im Mittelpunkt. Das Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum soll insbesondere Experten der Branche die Möglichkeit geben, sich partnerschaftlich auszutauschen und unsere Branche technologisch weiter zu entwickeln.

Neu integriert: Ein Traingscenter. (Bildquelle: Lenfers)

Um- und Anbauten sowie Sonderbaulösungen

Neben den Trainings- und Veranstaltungsoptionen plant JCB am neuen Standort künftig marktgerechte Um- und Anbauten von Arbeitswerkzeugen sowie Sonderbaulösungen für Großmaschinen anzubieten. Dazu sind die neuen Produktions- und Werkstätten bereits technisch ausgerüstet worden. „Unser größtes Anliegen ist es, eine auf den Kunden perfekt abgestimmte Anwenderlösung zu bieten. Hierzu werden wir entsprechende Kompetenz aufbauen“, so Zander.

Zur Eröffnung am 7. Oktober gab es eine Dancing Digger Show zu sehen:

Leserfrage: Grünes Kennzeichen auf einer Demo?

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Artikel geschrieben von

Christina Lenfers

Redakteurin top agrar Online

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