JENZ zeigte neuen LKW-Hacker und HEM 593 Z

Auf der Agritechnica 2015 hat JENZ seinen neusten Hacker, die HEM 593 R Cobra, gezeigt. Dies ist der weltweit der erste Mobilhacker mit drehbarer Fahrerkabine auf einem LKW mit Schaltgetriebe. Außerdem führte das Unternehmen aus Petershagen die Zapfwellenmaschine HEM 593 Z vor.

Auf der Agritechnica 2015 hat JENZ seinen neusten Hacker, die HEM 593 R Cobra, gezeigt. Dies ist der weltweit der erste Mobilhacker mit drehbarer Fahrerkabine auf einem LKW mit Schaltgetriebe. Außerdem führte das Unternehmen aus Petershagen die Zapfwellenmaschine HEM 593 Z vor.
 
Die Kabine beim Cobra-Truck ist höhenverstellbar, der Maschinenbediener muss also nicht mehr vom Transportsitz in den Arbeitssitz umsteigen. Per Knopfdruck dreht er die Fahrerkabine innerhalb weniger Sekunden um bis zu 160 Grad in die richtige Arbeitsposition.
 
Auch bei gedrehter Kabine lässt sich die Maschine mit bis zu 8 km/h umsetzen. Im Gegensatz zum klassischen Chippertruck mit LKW-Fahrerhaus und Mähverglasung sitzt der Maschinenbediener bei der HEM 593 R Cobra in einer CLAAS X10 Kabine. Für Komfort sorgen schwenkbare Arbeitsinstrumente, eine flexible Lenksäule, Klimavollautomatik, genügend Verstaumöglichkeiten inklusive Kühlfach und ein rutschsicherer Aufstieg. „Der Fahrer hat sowohl Einzugstisch und Kran als auch Holzpolter und Personen im Gefahrenbereich deutlich besser im Sichtfeld als in anderen Modellen“, betont Entwicklungsleiter Stefan Müller. „Und das ohne Kopfverdrehen und Sichteinschränkungen.“
 

JENZ HEM 593 Z

JENZ HEM 593 Z (Bildquelle: Jenz)

Neben der neuen Cobra präsentiert JENZ seinen aktuellen Bestseller, eine Zapfwellenmaschine vom Typ HEM 593 Z. „Die traditionellen Maschinen mit Zapfwellenantrieb sind nach wie vor sehr beliebt“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Uwe Hempen-Hermeier. Ein Vorteil sei, dass die installierte Leistung, der immer stärker werdenden Schlepper vollständig ausgenutzt werden könne. Außerdem seien die Maschinen durch ihre hohen Fahrgestelle extrem geländegängig.
 
Mit seinem extra breiten Einzug von 1,40 Meter kommt die Maschine laut Hersteller mit sperrigem Material wie etwa Strauchschnitt besser zurecht als schmalere Maschinen. Der breitere Einzug erleichtere auch die Arbeit mit dem Kran. Der Hacker läuft insgesamt gleichmäßiger und mit weniger Leerlaufzeiten.
 
Bei beiden Maschinen gehört das hydraulisch angetriebene Gebläse für die Austragung der Hackschnitzel zur Serienausstattung. Beim LKW ist das Gebläse zwischen Fahrerhaus und Hackerzelle angeordnet und ermöglicht so die Verladung der Hackschnitzel nach vorn über die Fahrzeugkabine. Daraus ergeben sich Logistikvorteile.
 
Alle Verschleißteile seien für den Wartungsfall optimal zugänglich. Der Siebkorb lässt sich z.B. werkzeuglos wechseln. Die Siebkorbhaube wird per Knopfdruck hydraulisch geöffnet und aus der Maschine heraus gezogen.


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