Agritechnica/5G

John Deere Landnetz schließt Funklöcher mit mobilem LTE

John Deere hat eine mobile Richtfunkempfanganlage entwickelt. Die Schüssel dreht sich automatisch in Richtung der Sendequelle und leitet so Internet aufs Feld weiter

Auf der Agritechnica in Hannover zeigt John Deere seine mobile Empfangseinheit für Richtfunk mit bis zu 40 Mbit/s Datenrate, das John Deere Landnetz. Damit will der Landmaschinenkonzern Internet aufs Feld bringen, wo sonst kein Mobilfunknetz erreichbar ist. Das von dem Gerät anschließend ausgesendete private LTE/5G-Netzwerk könne so Funklöcher schließen und immer und überall die volle Leistungsfähigkeit der Betriebsmittel und mobilen Endgeräte ermöglichen, sagt der Hersteller.

  • Telefonie
  • Echtzeitdatentransfer
  • Edge Cloud Computing

Das System sei einfach zu installieren und kompatibel zu allen Maschinen und Endgeräten, heißt es. Allerdings handelt es sich hier vorerst um ein Versuchsgerät, das so nicht in Serie geht.

Die Station (Bildquelle: Deter)

Mobile Comm Center

Auf der Messe gezeigt wird das mobile hitchportable Kommunikationssystem. Die Internetverbindung erhält das MCC über Satelliten und das Mobilfunk-Signal wird über die Antennen am Mast abgegeben. Es hat eine integrierte Energieversorgung und kann mindestens einen Arbeitstag autark eingesetzt werden. Es ist speziell für die Frequenzen der neuen europäischen 5G Frequenzen (3,4-3,8 MHz) entwickelt.

Kommenziel eingeführt wurde das Rural Connectivity in Brasilien, hier aber nur mit stationären Anlagen in einem anderen Frequenzband (250 MHz), wodurch die Reichweite wesentlich erhöht werden kann (40km).

Der Sendemast (Bildquelle: Deter)

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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von Julia Gilius

Nur so wird es gehen

Es wird Zeit, dass dieses Thema angegangen wird. Auf die TK-Konzerne zu warten, ist keine Option.

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