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John Deere vereinfacht Operations Center

John Deere hat sein Operations Center erneuert. Die Mobilversion ist nun auch voll eingebunden, so dass die Software zum Universal-Tool zur Betriebsverwaltung wird.

John Deere hat sein Operations Center modernisiert und ihm eine neue Navigation gegeben. Zudem heißt die MyOperations-App nun „Operations Center mobile“. Sie lässt sich mit der Webversion des kombinieren.

Laut Hersteller verstehen sich beide Versionen als Universal-Tool zur Betriebsverwaltung. So hat John Deere den Arbeitsplaner als Schlüsselelement zum neuen AutoSetup-System hinzugefügt. So könnten Landwirte ihre Arbeiten einfach und schnell vorbereiten und dafür sorgen, dass die Fahrer ihre Arbeit auf dem Feld schneller in Angriff nehmen können.

Landwirte würden das Operations Center bereits jetzt zur Erfassung von Dokumentations- und Maschinendaten der angeschlossenen Maschinen nutzen, um diese einfach zu analysieren. Das neue Operations Center könne beim Management von Agrardaten für mehr Klarheit und eine bessere Organisation sorgen, heißt es. Mit folgenden Funktionen unterstützt es die Landwirte beim Einrichten, Planen, Überblicken und Analysieren ihrer Daten als Basis für solide geschäftliche Entscheidungen:

  • Einrichten synchronisiert die Daten des Betriebs über eine JDLink Verbindung und das Operations Center, spart so Zeit und vermeidet mögliche Fehler bei der Dateneingabe.

  • Planen sorgt auf einem Gen 4 Display mit der Funktion Arbeitsplaner durch eine größere Genauigkeit für höhere Effizienz im Feld.

  • Überblicken gestattet Landwirten über eine JDLink Verbindung und die neuen Registerkarten „Home” (Start) und „Map” (Karte), den gesamten Betrieb im Blick zu behalten und sogar von unterwegs aus Qualität und Effizienz sicherzustellen.

  • Die neue Registerkarte „Analysieren” (Analyse) unterstützt die Landwirte dabei, aus den Ergebnissen des aktuellen Jahres die Entscheidungen für das nächste abzuleiten.

Handy

So sieht die Mobilversion aus (Bildquelle: John Deere)

Um die John Deere Technologien für die Präzisionslandwirtschaft bestmöglich nutzen zu können, benötigen Landwirte laut John Deere Folgendes:

  • Ein Generation 4 CommandCenter Display zur präziseren Steuerung von Maschinenfunktionen aus der Kabine heraus;

  • Einen StarFire-Empfänger zur exakten Positionierung;

  • JDLink Connect zur drahtlosen Verbindung zwischen Maschinen und zum Übertragen der Daten vom Gen 4 Display zum Operations Center.

Das neue Operations Center ist jetzt verfügbar, somit können neue Kunden online ein Konto anlegen bzw. die App Operations Center mobile von Google Play oder vom Apple App Store herunterladen. Bestehende Anwender erhalten alle Updates sowohl der Web- als auch der Mobilversion des Operations Center automatisch.

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John Deere kooperiert mit Start-up Solorrow

Solorrow

Die Lösung von Solorrow ist in das Operations Center von John Deere eingebunden (Bildquelle: Pressebild)

Zudem informiert John Deere über eine neue Kooperation mit dem deutschen Start-up Solorrow. Mit deren App könnten Landwirte unkompliziert Applikationskarten mit variabler Rate für das Düngen und andere Feldarbeiten erstellen und sie mit dem John Deere Operations Center teilen.

Von dort aus können Karten drahtlos mit wenigen Klicks an Maschinen auf dem Feld gesendet werden, um teilflächenspezifische Anwendungen zu ermöglichen. So können Düngemittel und Pflanzenschutzmittel wirksamer eingesetzt und die Umwelt nachhaltig geschützt werden, erklärt der Hersteller.

Solorrow biete eine preisgünstige und benutzerfreundliche Lösung an, mit der die Anwender Felder und deren Grenzen in einer Kartenansicht auf ihrem Tablet oder Smartphone schnell identifizieren können. Auf der Grundlage von Biomassendaten aus fünf Jahren können die ausgewählten Flächen dann in verschiedene Zonen aufgeteilt werden, die als Basis für Dünger-, Pflanzenschutz- und Aussaatapplikationskarten dienen. Diese Karten können aus der App an das John Deere Operations Center und anschließend auch drahtlos an die entsprechende Maschine gesendet werden.

Das John Deere Maschinendisplay empfängt die Daten und leitet dann die standortspezifische Ausbringmenge ausgehend von der aktuellen Position auf dem Feld an den ISOBUS-gesteuerten Düngerstreuer oder die Feldspritze weiter.


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