Testprotokoll

Kuhn Primor 3570 M Plus

Einstreugeräte erleichtern die täglichen Arbeiten im Stall erheblich – und sie können mehr als nur Stroh verteilen. Wir haben den Primor 3570 M von Kuhn in der Praxis angeschaut. Hier das Testergebnis

Mit dem neuen CleanStraw-System schafft es Kuhn, die Staubbelastung beim Einstreuen gering zu halten. Für verschiedene Einsätze gibt es eine Checkliste für die Maschineneinstellungen.

Ankuppeln

Mit einer Traverse für die Unterlenker und der in der Höhe einstellbaren Abstellstütze geht der Anbau einfach von der Hand. Für die Zapfwelle gibt es eine ordentliche Parkposition auf der Deichsel, die sich wegklappen lässt. Die Hydraulikschläuche sind mit Aufklebern markiert. Die Kabelführung zum relativ großen und schweren, aber stabilen Bedienpult könnte eleganter sein. Die kleine zusätzliche Bedieneinheit für das neue CleanStraw sollte Kuhn künftig im großen Bedienpult integrieren.

Befüllen

Weil der Primor recht hoch gebaut ist, ist er nach hinten etwas unübersichtlich. Die seitlichen Ausmaße der Maschine lassen sich aber beim Zurücksetzen gut abschätzen. Um Rund- oder Quaderballen aufnehmen zu können, brauchten wir anfangs etwas Übung. Doch liegt der Ballen erst einmal auf der Heckklappe, blieb er durch die gewölbte Form der Klappe sicher liegen. Die robuste Schürfleiste hilft beim Einfahren in den Ballen. Allerdings störte die Schürfleiste beim Entfernen von Rundballennetzen zeitweise. Die Netze ließen sich hierüber manchmal nur schwer bis gar nicht unter dem Ballen nach hinten herausziehen. Ging es nicht, haben wir das Netz an die Heckklappe geknotet und nach dem Einstreuen entfernt.

Mit den steckbaren Rungen und der Kette am Ende der Heckklappe kann man auch einen zweiten Rundballen oder längere Quaderballen sicher mitführen. Einen schwenkbaren Bügel fänden wir hier hilfreicher. Die seitlichen Gummileisten an der Heckklappe haben uns gut gefallen, Rieselverluste gab es mit gefülltem Bunker kaum. Die Außenbedienung...

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