Produktneuheit

Ladewagen-Update: Bergmann frischt Royal auf

Flexiblere Tastwalze, verbesserter Gutfluss, gerade Heckklappe, optionales Querförderband – wie Bergmann seinen Klassiker fit für die neue Grünlandsaison macht.

Die Ladewagen-Baureihe Royal ist bereits seit Mitte der 1990er Jahre die kleinste Modellreihe des Ladewagen-Spezialisten Bergmann. Aktuell bietet das Unternehmen vier Royal-Modelle mit Ladevolumen (DIN) von 26,8 bis 30 m³ an und hat diese für die Saison 2022 mit verschiedenen Neuerungen ausgestattet.

Einstellbereich der Tastwalze verfeinert

Für den Einsatz in kupiertem Gelände oder auf Böden mit einer geringen Tragfähigkeit bietet Bergman optional eine breite Tastwalze hinter der Pick-up. Diese soll die Höhenführung der Pick-up zusätzlich zu den seitlichen Tasträdern unterstützen, da ein größerer Bereich des Bodes abgetastet wird.

Die zusätzlichen Einstellungsmöglichkeiten an der Tastwalze sollen die Futterqualität weiter steigern.

Die zusätzlichen Einstellungsmöglichkeiten an der Tastwalze sollen die Futterqualität weiter steigern. (Bildquelle: Werkbild/Bergmann)

Für die optimale Anpassung an die Arbeitshöhe der Pick-up wurde der Einstellbereich der Tastwalze Bergmann zufolge mit sechs anstatt vier Stufen verfeinert. Somit kann eine noch genauere Einstellung der Tastwalze vorgenommen werden. Das Ergebnis sei eine noch sauberere Erntegutaufnahme und somit eine gesteigerte Futterqualität. Zudem werden die Federzinken der Pick-up sowie die Grasnarbe geschont.

Gutfluss verbessert

Für eine optimale Befüllung und eine maximale Ausnutzung des Laderaums montiert Bergmann serienmäßig einen abgerundeten Aufsatz zwischen der starren Stirnwand und der Befüllhaube. Der Pressrotor fördert das geschnittene Grünfutter nach oben entlang der Stirnwand in den Laderaum. Der abgerundete Aufsatz auf der Stirnwand sorge dann für einen gleichmäßigen Übergang auf die Befüllhaube, sodass das Grünfutter besser in den Laderaum „gleitet“.

Zur Reduzierung der Geräuschentwicklung ist die Aufhängung der Befüllhaube komplett überarbeitet worden – jetzt ist sie vorne über mehrere Scharnierpunkte an dem neuen Stirnwandaufsatz aufgehängt. Hinten ist die Befüllhaube jetzt federbelastet und auf Gummischeiben gelagert. Die optionale Befüllautomatik wird über die Befüllhaube gesteuert.

Der neue Stirnwandaufsatz soll den Gutfluss und maximale Ausnutzung des Laderaums verbessern.

Der neue Stirnwandaufsatz soll den Gutfluss und maximale Ausnutzung des Laderaums verbessern. (Bildquelle: Werkbild/Bergmann)

Heckklappe mit verstellbarer Öffnungsweite

Zur neuen Saison erhält die Royal-Baureihe eine neue gerade Heckklappe mit automatischer Ent- und Verrieglung, die dem Design der großen Bergmann-Ladewagen angeglichen ist.

Für eine schnelle Entladung lässt sich nun auch die Heckklappe der Royal S-Modelle mit Dosierwalzen komplett öffnen. Soll das Futter als eine gleichmäßige, ebene Matte auf dem Fahrsilo verteilt werden, kann die Heckklappe auch nur teilweise geöffnet werden.

Neue weit öffnende Heckklappe mit einstellbarem Öffnungswinkel.

Neue weit öffnende Heckklappe mit einstellbarem Öffnungswinkel. (Bildquelle: Werkbild/Bergmann)

Um das maximale Volumen des Laderaums bei den Royal K-Modellen ohne Dosierwalzen auszunutzen, ist die Heckklappe serienmäßig gleich hoch wie die Seitenwände des Ladewagen. Zusätzliche optionale Heckklappen-Aufsätze entfallen hiermit.

Bei der auf der Agritechnica 2019 präsentierten Kombination aus Dosierwalzen mit einem Querförderband für das Laden und Füttern von frischem Gras, kommt die bewährte Heckklappe der Royal S-Modelle zum Einsatz. Der Royal kann dann klassisch über die Heckklappe oder über das Querförderband entladen werden.

Einfacher Datenaustausch per agrirouter

Seit 2020 ist Bergmann Partner im agrirouter-Konsortium und somit „ready for agrirouter“. Der agrirouter ist eine neutrale und herstellerübergreifende web-basierte Plattform für den Datenaustausch zwischen Maschinen und Agrarsoftware unterschiedlicher Hersteller.

Alle Bergmann-Ladewagen sind dem Unternehmen zufolge serienmäßig mit ISOBUS ausgestattet. Sind sie zusätzlich mit einem CCI 800, CCI 1200 oder einem sonstigen ISOBUS- und agrirouter-fähigen Terminal ausgestattet, können auf Wunsch Maschinen-, GPS- und Auftragsdaten im ISO-XML-Format bequem via Terminal und agrirouter an die gewünschten Endpunkte übermittelt werden. Der Anwender kann im agrirouter festlegen, welche Daten an unterschiedliche Agrarsoftware, wie z.B. ein Farm Management Information System (FMIS), übermittelt werden sollen.


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