Elektromobilität

Mercedes EQC verkauft sich kaum

Mercedes macht viel Werbung für seinen ersten rein elektrischen SUV, den EQC. Presseberichten zufolge will den 70.000 Euro teuren Luxuswagen mit 400 km Reichweite nur kaum jemand haben.

Laut einem Bericht der Zeitung "Welt" verkauft sich das Elektroauto EQC von Mercedes Benz in Deutschland schlecht. Im November 2019 soll das Spitzenmodell EQC der AMG-Linie gerade einmal 19 Mal zugelassen worden sein, so die Zeitung unter Berufung auf das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Für die gesamte elektronische Baureihe stehen laut "Welt" nur 55 Fahrzeuge in der Datenbank des KBA. Mercedes habe auf Anfrage erklärt, die Zulassungszahlen könnten nicht aufgeschlüsselt werden.

Der EQC wird seit Mai für den europäischen Markt in Bremen gebaut. Der Kaufpreis startet bei 70.000 Euro, die Reichweite liegt bei circa 400 Kilometern. Überraschend: Der 81.000 Euro teure Wettbewerber vom EQC, der Audi E-tron, wurde 192 verkauft.

Rückrufaktion

Im Oktober gab es bereits eine Rückrufaktion. Daimler musste 1.700 EQC zurück in die Werkstätten beordern, weil Probleme mit Bolzen im Vorderachs-Differentialgetriebe hätten entstehen können. In Deutschland waren von dem Rückruf mehr als 570 E-Autos betroffen.

Laut dem KBA wurden in Deutschland im Jahr 2019 insgesamt 57.533 Elektro-PKW zugelassen. Im Vergleich zu 3,6 Mio. neuen Verbrenner-Autos letztes Jahr ist das sehr wenig.

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