Agritechnica

N67: Neuer Erdgasmotor für Traktoren von Fiat Powertrain

Von FPT kommt ein neuer Erdgasmotor mit 245 PS, der gezielt für Landmaschinen entwickelt wurde.

Der Motorenhersteller FPT Industrial aus dem CNH-Konzern hat auf der Agritechnica mit dem N67 einen Erdgasmotor vorgestellt, der speziell für Off-Road-Anwendungen in Agrar- und Baumaschinen konzipiert wurde.

Mit einem Hubraum von 6,7 Litern und einem 6-Zylinder-Reihenmotor soll dieser neue Motor beim Einsatz in der Landwirtschaft eine mit einem Dieselmotor vergleichbare Leistung von 245 PS bei 1.800 U/min und einem Drehmoment von 1.035 Nm bei 1.500 U/min bieten.

Der N67 ist mit komprimiertem Erdgas (CNG), Flüssiggas (LNG) und Biomethan kompatibel und stößt unter realen Einsatzbedingungen 10 % weniger CO2-Emissionen aus als Dieselmotoren. Beim Betrieb mit Bioerdgas könnten diese nahezu auf Null sinken oder sogar negativ ausfallen, erklärte die Firma in Hannover weiter.

Neuer Multi Power Motor F28

F28 Diesel (Bildquelle: Pressebild)

Ebenfalls neu ist der Multi Power Motor F28, der als Diesel- und Erdgasvariante erhältlich sein wird. Mit 75 PS habe er dennoch eine kompakte Größe, weshalb er ideal für Spezialtraktoren und kleine Nutzfahrzeuge sei. Er erfüllt die Anforderungen sämtlicher Anwendungen, bei denen Platz und Produktivität im Vordergrund stehen. Das maximale Drehmoment beträgt 375 Nm bei 1.400 U/min. Trotz seines 2,8-Liter-Hubraums bietet der F28 eine Leistung von 3,4 Litern in einem 2,2-Liter-Package.

Der F28 erfüllt die Abgasnormen Stufe V und Tier 4 Final und profitiert von der ultrakompakten Nachbehandlungslösung von FPT, die einen Dieseloxidationskatalysator (DOK) und einen Dieselpartikelfilter (DPF) für den europäischen Markt und einen DOK für Nordamerika beinhaltet. In beiden Regionen wird dieselbe Verpackung verwendet. Das schlanke Motorendesign mit seinen integrierten AGR-Kanälen und seiner verkleinerten Liner-Bridge macht es noch kompakter und trägt zu einem problemlosen Fahrzeugeinbau bei. Außerdem ist er durch seinen Wartungszugang von einer Seite und ein Ölwechselintervall von 600 Betriebsstunden einfach zu warten und verursacht geringe Betriebskosten.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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