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Neue Festkammerpressen von John Deere
John Deere stellt eine neue Generation von Rundballenpressen mit fester Kammer für das Jahr 2017 vor. Ab Februar ist das Modell F441M in den Versionen „Silage Special“ und „Multicrop“ erhältlich, zusammen mit den Premium-Maschinen der Spitzenklasse F441R und C441R.
John Deere stellt eine neue Generation von Rundballenpressen mit fester Kammer für das Jahr 2017 vor. Ab Februar ist das Modell F441M in den Versionen „Silage Special“ und „Multicrop“ erhältlich, zusammen mit den Premium-Maschinen der Spitzenklasse F441R und C441R. Alle Modelle der Serie F441 verfügen über eine breitere Ballenkammer von 1,21 m Breite, wodurch sich automatische ein höheres Ballengewicht ergibt.
Die Ballenpresse F441M in den Versionen Multicrop und Silage Special wurde speziell für mittelgroße viehhaltende Betriebe entwickelt. Die Premiummodelle F441R und C441R sind dagegen für die Hochleistungsanforderungen von Lohnunternehmern und größeren Betrieben ausgelegt.
Das neues Modell F441M ist eine kostengünstigere Lösung, die sich durch Effizienz und Langlebigkeit auszeichnen soll, erklärte der Hersteller bei der Präsentation in Bruchsal. Sie eigne sich somit besonders für Landwirte, die eine einzige vielseitige Ballenpresse für unterschiedliche Erntegüter benötigen. Das Multicrop-Modell komme mit sämtlichen Erntebedingungen klar, egal ob nass oder sehr trocken, und verfüge über eine neue Netzbindung sowie eine neu entwickelte Heckklappenverriegelung. Darüber hinaus besitzen die Premiummodelle F441R und C441R jetzt eine zusätzliche 18. Rolle, um den Ballenstart auch unter extremen Bedingungen zu erleichtern.
Bei den R-Modellen kann zwischen 2-m breiten Pickups oder optional 2,2-m breiten Pickups gewählt werden, die das Erntegut einem MaxiCut HC-Hochleistungsrotor mit 13 oder 25 Messern zuführen. Neben der 2-m-Standardpickup bietet das M-Modell jetzt optional eine 2,2-m-Pickup-Einheit sowie Rotoren des Typs RotoFlow HC oder MaxiCut HC mit 13 Messern.
Neu sind außerdem die Verstärkung der Pickups mit verschleißfesten Hardox-Stahlblechen, stabilere Rollenantriebsketten der Heckklappe, Rollen aus hochwertigerem Material, größere Lager sowie ein verbessertes Hydrauliksystem. Dadurch könnten die Ballenpressen bei optimaler Leistungseffizienz 95 % der Erntegutmasse verarbeiten, heißt es.
Gegenüber dem Vorgängermodell soll die Produktivität um bis zu 9 % höher sein, was fünf zusätzlichen Ballen pro Stunde entspricht.
Dasselbe gilt für die Press-Wickelkombination der C441R. Die Wickeleinheit verfügt über einen um 15 % schnelleren Wickelarm, der mit 40 U/min arbeitet, sowie über einen langen Transporttisch und extragroße Reifen. Somit soll die Ballenpresse C441R pro Stunde bis zu 15 % mehr Erntegut zu Ballen verarbeiten können. Dieses Modell ist als Standardmodell in der Einachsversion oder für erhöhte Stabilität mit optionalem Zweiachsfahrgestell erhältlich.