Neuer Strohstriegel von LEMKEN

Kurzscheibeneggen sind mit ihrer hervorragenden Mischwirkung seit langem als schnelle und zuverlässige Geräte für die flache bis mitteltiefe Stoppelbearbeitung etabliert. LEMKEN zeigt jetzt einen selbstregelnden Strohstriegel, mit dem die Ernterückstände deutlich besser auf der Fläche verteilt werden.

Kurzscheibeneggen sind mit ihrer hervorragenden Mischwirkung seit langem als schnelle und zuverlässige Geräte für die flache bis mitteltiefe Stoppelbearbeitung etabliert. Auf der Agritechnica zeigt LEMKEN für die aufgesattelten Modelle einen selbstregelnden Strohstriegel, mit dem die Ernterückstände deutlich besser auf der Fläche verteilt werden.

Mit ihren immer breiteren Schneidwerken hinterlassen Mähdrescher ungleichmäßig verteiltes Stroh auf dem Feld. Kurzscheibeneggen mischen es zwar gründlich ein, können aber systembedingt nicht die Längsverteilung verbessern. Daher verrotten Ernterückstände stellenweise langsam und ungleichmäßig und können die Entwicklung der Folgekultur negativ beeinflussen.

Abhilfe schafft hier der neue Strohstriegel, der bei aufgesattelten Kurzscheibeneggen vor der ersten Scheibenreihe montiert wird. Die Arbeitsweise des Striegels ist einfach. Beim Ablassen des Geräts schwenkt er so weit nach vorn in Arbeitsstellung, bis ein voreingestellter Druck im Hydrauliksystem erreicht wird. So kann er ungleichmäßig verteilte Strohmengen beim Durchfahren erfassen.

Die wachsende Strohmenge erhöht den Widerstand und lässt den Druck steigen. Wenn der voreingestellte Wert erreicht ist, öffnet sich der Striegel langsam nach hinten und das Stroh wird kontrolliert im Gerät verteilt und von den Scheiben homogen eingearbeitet. Eine nachfolgende Mulchsaat kann so unter optimalen Bedingungen mit gleichmäßig verrotteten Ernterückständen erfolgen.

Der selbstregulierende Strohstriegel ist hydraulisch mit dem Fahrwerk gekoppelt, so dass er automatisch mit dem Gerät abgelassen oder ausgehoben wird. Um Strohanhäufungen zu vermeiden, kann der Striegel vor Erreichen des Vorgewendes durch kurzes Betätigen des Fahrwerkaushubs entlastet und das mitgeführte Stroh gleichmäßig verteilt werden. Beim Transport und am Vorgewende klappt der Striegel automatisch nach hinten ein und gewährt ausreichend Freiraum für den Traktor. Die Zugdeichsel des Aufsattelgeräts muss nicht verlängert werden. Der Strohstriegel ist ab Mitte 2018 in begrenzter Stückzahl für aufgesattelte Heliodor Kurzscheibeneggen verfügbar.

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Neues ISOBUS Terminal CCI 1200

Das Competence Center ISOBUS e.V. (CCI) stellt mit dem CCI 1200 sein neuestes ISOBUS Terminal vor. Das 12.1“ große Display bietet ein flexibles Layout zur Anpassung an den Einsatzzweck und Multi Touch Bedienung.  Zwei integrierte Universal Terminals (UT) ermöglichen die parallele Bedienung von zwei ISOBUS-Maschinen. Apps zur automatischen Teilbreitenschaltung und variablen Ausbringung sorgen für eine präzise Applikation. Das innovative Hilfesystem gibt an jeder Stelle Hinweise zur Bedienung.

Mit seinem 12.1“ Widescreen-Display bietet das CCI 1200 viel Platz für die gleichzeitige Anzeige von mehreren Anwendungen. Durch den schmalen Rahmen lässt es sich trotzdem kompakt in der Kabine anbringen. Je nach Einsatzzweck kann der Fahrer sich sein Layout individuell zusammenstellen. Der Standard-view zeigt zwei Anwendungen nebeneinander in gleicher Größe an. Beispielsweise wird neben dem UT die Kamera oder die Kartenansicht der Teilbreitenschaltung dargestellt. Der Fahrer kann frei wählen ob er diese Ansicht im Hoch- oder Querformat nutzen möchte. Als dritte Option steht der Maxi-view zur Verfügung. Eine vergrößerte Ansicht mit besonders großen Tasten.

Multi Touch Bedienung

Das CCI 1200 besitzt ein völlig neu entwickeltes Bedienkonzept. Multi Touch in Verbindung mit der neuen Menüführung bietet eine leichte Bedienung auf Smartphone Niveau. Das flache Design der Menüs reduziert die Anzahl der notwendigen Klicks. Die Symbole auf den Tasten wurden von den bekannten CCI 50/100/200 Terminals übernommen, damit finden sich auch erfahrene CCI-Anwender mit der neuen Bedienung schnell zurecht. Alle Einstellungen sind in einem zentralen Bereich übersichtlich zusammengefasst. Einstellhilfen erklären Schritt für Schritt komplexere Aufgaben, wie z.B. die Wahl der korrekten Verzugszeit für die automatische Teilbreitenschaltung.

2x Universal Terminal

Der Markt bietet zunehmend mehr ISOBUS Maschinen, die in Kombinationen eingesetzt werden. Ein Beispiel ist das Maislegen mit einem Fronttank für die Düngerdosierung und einem Einzelkornlegegerät im Heck. Im CCI 1200 sind bereits zwei vollwertige Universal Terminals (UT) integriert. Beide Maschinen werden gleichzeitig angezeigt und können parallel bedient werden.
GPS Precision

Bis zu 254 Teilbreiten schaltet das CCI 1200 automatisch an einer bereits bearbeiteten Fläche oder einem eingezeichneten Vorgewende präzise ein und aus. Für einen vielseitigen Nutzen werden Drillmaschinen, Legegeräte, Pflanzenschutzspritzen, Düngerstreuer, Universalstreuer, Güllefässer, Mähwerke und Schwader unterstützt. Tramline Control schaltet zusätzlich die Fahrgassen automatisch anhand der GPS-Position. Die variable Ausbringung mit Applikationskarten im ISO-XML oder Shape Format ist mit den neuen Control Points noch präziser. Bislang wird selbst bei sehr großen Arbeitsbreiten die Sollmenge nur an der aktuellen Position des Traktors aus der Applikationskarte entnommen und an die Maschine übergeben. Wenn beispielsweise ein Düngerstreuer Control Points unterstützt, ermittelt das CCI 1200 für die linke und rechte Dosierung jeweils eine eigene Sollmenge.

Help System

Das Hilfesystem ermöglicht dem Fahrer sich zu jeder Gelegenheit über die aktuell geöffnete Anwendung und deren Funktionen sowie Einstellungen zu informieren. Mit Grafiken und Texten werden wichtige Funktionen erklärt, immer dann wenn der Fahrer sie benötigt. Langes blättern und suchen entfällt, direkte Links in den Anwendungen rufen sofort die richtige Information auf.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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