Neuer Dreiachser

Pflanzenschutzspritze Dammann Profi-Class Tridem bekommt Update

Auf einem Betrieb in Unseburg testet Dammann gerade seine neue 20.000 l Anhängespritze Profi-Class. Die Erfahrungen sollen gut sein, berichten die Praktiker, das Fass sei leichtzügig.

Dammann stellt seine neue Profi-Class Tridem–Anhängespritze mit einem Fassvolumen von 20.000 Litern vor.

Das Interesse und die Nachfrage nach der jüngsten Neuentwicklung seien groß, heißt es. Aktuell durchläuft die Profi-Class Tridem Anhängespritze ihre erste Praxissaison in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Unseburg (Sachsen-Anhalt) und wird dort auf Herz und Nieren geprüft. Marc Glowienka, Inhaber und Geschäftsführer des „Agro-Team – Unseburg“ hat maßgeblich an der Entwicklung und Umsetzung mitgearbeitet. Er setzte bereits vor 15 Jahren auf das Konzept „mehr Effizienz und Leistung durch größeres Fassvolumen“ und hatte schon 2011 die erste 14.000 l gezogene Spritze von Dammann erworben.

Leichtzügig

Bei einem aktuellen Fotoshooting vor Ort gab es ein erstes Feedback zu der 3-achsigen Profi-Class Tridem Pflanzenschutzspritze. Dabei hätten sich anfängliche Bedenken zum Thema Leistungsbedarf und Zugfähigkeit, ins Gegenteil verkehrt, wirbt der Hersteller in einer Mitteilung.

Nach den ersten Testläufen, auch im Harzvorland, würden Produktionsleiter Dieter Böhm und auch Fahrer Ronny Pobanz von den sehr guten Nachlaufeigenschaften der „großen Spritze“ berichten. Dabei stellt Ronny Pobanz fest: „Sie fährt sich leichter als die 14.000er auf der Tandemachse“. 250 PS ziehen derzeit die ANDP20042 und sind laut Aussage des „Agro–Team´s“ absolut ausreichend.

Rotierendes Rühr und Reinigungswerk

Zu den guten Fahreigenschaften, dem hohen Fassvolumen, den drei luftgefederten Achsen, der hydraulischen Deichselfederung und einer Gestängebreite bis 42 m kommen weitere Dammann Innovationen zum Einsatz, so die Firma weiter. Das RRW „Rotierende Rühr und Reinigungswerk“ in Verbindung mit dem gleichförmigen Kofferfass, sorge auch bei der 20.000 l Version für eine absolut homogene Spritzbrühe, sowie eine bis heute einzigartige Innenreinigung, was bei dieser Behältergröße umso wichtiger ist. Durch die, schon in der Tandemspritze verbaute Achsentlastung, habe der Anwender auch unter schwierigen Bedingungen immer genügend Stützlast auf der K80 Kugel, bzw. Hinterachse vom Schlepper, heißt es.

Die Tridem soll bei optimalen Einsatz Maschinen- und auch Arbeitszeit einsparen. Zusätzlich biete die große Anhängespritze weitere Vorteile: So sorgt die sechsfach bereifte Tridem mit ihrer mechanisch-hydraulischen Zwangslenkung für eine kontrollierte Kurvenfahrt und eine optimale Straßenlage. „Die Spritze liegt ruhiger im Bestand als der Fahrersitz", wie Dieter Böhm, während des Tridem-Fotoshooting begeistert feststellte.


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