Schäffer 23e: Weltweit erster Hoflader mit Lithium-Ionen-Akku

Schäffer stellt auf der diesjährigen Agritechnica den weltweit ersten Hoflader mit Lithium-Ionen-Technik vor. Zwei Elektromotoren mit Hochvolttechnologie sind für die Arbeits- und Fahrhydraulik verantwortlich. Der Kunde hat die Wahl zwischen je zwei Ladesystemen und Akkupaketen.

Schäffer stellt auf der diesjährigen Agritechnica den weltweit ersten Hoflader mit Lithium-Ionen-Technik vor. Zwei Elektromotoren mit Hochvolttechnologie sind für die Arbeits- und Fahrhydraulik verantwortlich. Der Kunde hat die Wahl zwischen je zwei Ladesystemen und Akkupaketen. Schäffer setzt dabei nach eigener Aussage auf die zahlreichen Vorteile eines Lithium-Ionen-Systems und verspricht deutliche Ersparnisse bei den Wartungs- und Betriebskosten im Vergleich zum Dieselmodell und anderen Batteriekonzepten.

Zur Wahl stehen zwei Lithium-Ionen-Batteriepakete. Mit dem Standard-Batteriesystem reicht für die meisten Hofarbeiten. Mit Hilfe des Power-Batteriesystems verdoppelt sich die Betriebszeit des Laders allerdings auf mehrere Stunden. Das Power-System soll jederzeit nachrüstbar sein.

Was die Ladesysteme angeht bietet Schäffer serienmäßig ein On-Board Ladegerät an, das mit einem standardmäßigen 230 V-Stromanschluss betrieben wird. Besonders schnell geht das Aufladen mit einem externen Ladegerät mit 400 V-Eingangsspannung. Hierbei wird das große Power-Batteriesystem in 30 Minuten geladen. Der Akku könne übrigens jederzeit geladen werden, ohne dass die Lebenszeit beeinflusst wird, erklärt die Firma aus Erwitte (NRW).

Schäffer garantiert eine Laufzeit von 5.000 Ladevorgängen oder 5 Jahre Einsatz, je nachdem was zuerst eintritt. „An dieser Stelle kommen die Vorteile des Lithium-Ionen-Akkus ganz besonders zur Geltung.“, ist Friedhelm Brede, Entwicklungsleiter bei Schäffer, überzeugt. „Dank der zukunftsweisenden Technologie können wir diese außerordentlich lange Batterie-Einsatzzeit garantieren. Hinzu kommt, dass die Lithium-Ionen-Akkus absolut wartungsfrei sind, keine Gefahren von Blei oder Schwefelsäure ausgehen und der 23e auch bei niedrigen Temperaturen seine Arbeit zuverlässig verrichtet.“, erklärt Friedhelm Brede.

Der Einsatz eines Elektroladers mit Lithium-Ionen-Technologie bringt deutliche Ersparnisse. „Der Wartungsaufwand des 23e ist deutlich geringer im Vergleich zum Dieselmodell. Durch den viel höheren Wirkungsgrad der Maschine und die deutlich geringeren Energiekosten pro Betriebsstunde ergeben sich zusätzliche Sparpotentiale. Besonders interessant wird es, wenn der Landwirt bereits über ausreichend elektrischer Energie in Form einer Biogas- oder Photovoltaikanlage verfügt.“, rechnet Friedhelm Brede vor.

Als einziger am Markt erhältliche Elektrolader erreiche der 23e eine Geschwindigkeit von 20 km/h. Serienmäßig sind das wartungsfreie Knick-Pendelgelenk und die Schäffer-Achsen, die serienmäßig hohe Schubkräfte garantieren sollen, wie das Unternehmen schreibt.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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