Per Satellit gesteuert

Segway Rasenmähroboter „Navimow“ in Kürze erhältlich

Segway bringt seinen ersten Mähroboter auf den Markt. Statt an Begrenzungsschnüren orientiert sich das neue Gerät per Fusionsortungstechnolgie und GNSS-Satellitensignalen im Gelände.

Der Rasenroboter Navimow von Segway soll der leiseste seiner Art sein und sich präzise durch komplexes Terrain bewegen können.

Im vergangenen Herbst erstmals vorgestellt und angekündigt, sind nun die ersten Geräte auf dem Weg nach Europa. In Deutschland sollen diese Ende Mai oder Anfang Juni zu haben sein. Segway, bisher vornehmlich für seine Personentransportroboter bekannt, steigt mit dem Navimow erstmals in das Segment Gartengeräte ein und plant, damit in der Gartenmarktlandschaft Fuß zu fassen.

Virtuelle Zonen, reale Effizienz

Das Besondere an dem Mäher ist, dass vorher keine Begrenzungsschnüre im Rasen verlegt werden müssen, an denen er sich orientiert. Stattdessen setzen die Amerikaner auf das Exact Fusion Locating System (EFLS), eine Art Fusionsortungstechnolgie. Es verhilft Navimow zu möglichst hoher Positionierungsgenauigkeit.

„Das Kernstück dieser Technologie ist die Nutzung von GNSS-Satellitensignalen (Global Navigation Satellite System), um durch Echtzeit-Kinematik eine Positionsgenauigkeit im Zentimeterbereich zu erreichen“, erläutert George Ren, General Manager bei Segway BU. Über eine Karte in der dazugehörigen App lassen sich genaue Zonen und Begrenzungen definieren – also wo Navimow arbeiten soll, wo die Grenzen liegen und welche Zonen im Garten er auf seiner Tour aussparen soll. „Ist der Arbeitsbereich im Garten festgelegt, fährt Navimow nicht kreuz und quer, sondern ermittelt dank seines intelligenten Navigationsalgorythmus einen systematischen Mähpfad und folgt diesem“, hebt Ren hervor.

Mäher

Neben der langlebigen Hardware soll die speziell entwickelte Navimow-App zur Einfachheit des Rasenmähens beitragen. Sie verfügt über eine vereinfachte Benutzeroberfläche, die es neuen Usern beispielsweise ermöglicht, Netzwerkeinstellungen einfach anzupassen, eine Mähkarte zu erstellen und Zeitpläne zu verwalten. (Bildquelle: Pressebild)

Leise

Der Navimow soll außerdem für mehr Ruhe in den deutschen Gärten sorgen, denn mit lediglich 54 dB(A) ist er der leiseste Mäher auf dem Markt, heißt es weiter. Hindernisse wie Blumentöpfe erkennt das Gerät automatisch und umschifft sie. Sollten neue Sperrzonen – etwa Blumenbeete – hinzukommen, können diese ebenfalls bequem als Zonen, die der Navimow aussparen soll, angelegt werden.

Mit seinen fünf Zentimeter dicken Geländerädern aus Gummi meistert Navimow Steigungen von 45 % problemlos und weist eine IPX6-Wasserbeständigkeit auf, hält also auch Regenfällen, starkem Spritzwasser und Hochdruckwasserstrahlen, sowie verschütteten Getränken stand.

Checkliste für optimales Nutzungserlebnis

Vor dem Kauf empfiehlt der Hersteller Segway ausdrücklich die Beantwortung einer speziellen Checkliste, die unterschiedliche Fragen zur Beschaffenheit des Rasens enthält. Hier werden diverse Informationen gesammelt, beispielsweise zur Form des Rasens oder ob es große Bäume auf der Fläche gibt, die das Signal blockieren könnten, wodurch bestimmt wird, ob das Gerät auf dem Rasen die beste Leistung erzielt.

„Für ein optimales Nutzungserlebnis wird den Verbrauchern in jedem Fall empfohlen, die Checkliste vor ihrer Kaufentscheidung auszufüllen“, betont Ren. Der Fragebogen wird ab etwa Mitte Mai auf allen Segway Kanälen veröffentlicht. Die ersten tausend Kunden, die bis zum 31. Juli einen Navimow kaufen, sind automatisch Teil des Navimow Pilot-Benutzer-Programms und erhalten zusätzlich zum Mähroboter ein kostenloses Antennen-Verlängerungsset für ein noch besseres Nutzererlebnis.


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